Von der Teck über die Eichhalde zur Ruine Rauber


Letzte Aktualisierung: 15.03.2012

Botanisch interessante Wanderung am Fuß der Teck und auf die Teck hinauf. Schmale, zum Teil steile und sehr anstrengende Pfade, die bei entsprechender Witterung rutschig sein können. Festes Schuhwerk erforderlich.

Länge: 11,41 km
Start: Am Parkplatz "Hörnle" auf dem Teckberg
Burg Rauber
Innerhalb der Ruine Rauber wachsen Bäume bereits zu stattlichen Exemplaren heran.
Die Detailbeschreibung, die Sie als PDF im Downloadbereich herunterladen können, beinhaltet eine genaue Beschreibung mit einer Streckenangabe in Meter von Wegpunkt zu Wegpunkt. Die Wegpunkte finden Sie vermarkt auf der Karte zur Wanderung.

Wanderbeschreibung

Teck – Eichhalde – Ruine Rauber

Vom Parkplatz aus wenden wir uns der grasbewachsenem Kuppe des Hörnles zu und spazieren Richtung Baumgruppe mit Bank. Bereits nach wenigen Metern führt ein Pfad rechts den Berg hinab. Wir folgen ihm bis er auf einen Schotterweg stößt (Wegpunkt 1). Rechts abbiegend führt der Weg leicht bergab an den Rand der Obstwiesen vorbei. In der kommenden Linkskurve wird der Weg von einer schmalen Gehölzzeile begleitet, die von einem Feldweg durchbrochen wird.(Wegpunkt 2). Die Wanderung biegt rechts in den Feldweg und wir betreten eine schöne Streuobstwiese durch deren Baumbestand immer wieder die alles beherrschende Burg Teck Info zu sehen ist.

Der Feldweg endet schießlich an einem geschotterten Wirtschaftsweg (Wegpunkt 3). Wir wenden uns links Richtung Tal und folgen dem Weg bis er endet. Nun biegen wir rechts ab (Wegpunkt 4). Die Wanderung wird uns nun zwischen dem Breitenstein zu unserer Linken und dem langen Bergrücken des Teckberges durch das Tal führen.

Auf den Breitenstein zu

Da ein Höhepunkt dieser Wanderung allerdings das Naturschutzgebiet Eichhalde ist, müssen wir zunächst den Gießnaubach überqueren. Wir folgen daher dem Wirtschaftsweg bis zu einer einsamen Bank neben einem dekorativ in der Landschaft platzierten Felsbrocken (Wegpunkt 5). Die Wanderung führt links über den Bach und gleich darauf wieder links an dem Bach entlang. Den Breitenstein fest im Blick geht’s leicht bergauf bis zur nächsten T-Kreuzung (Wegpunkt 6) an der wir rechts abbiegen, bald schon das Naturschutzgebiet erreichen und fortan immer geradeaus wandern.

Das Naturschutzgebiet Eichhalde

Die heideartige Landschaft mit den unruhigem Relief wird gegliedert durch Gebüschgruppen, Einzelbäumen und den für die Alb typischen Wacholderbüschen. Dazwischen finden sich unterschiedliche Orchideen (beispielsweise verschiedene Ragwurzarten), die das Gebiet für den botanisch Interessierten zu einem besonderen Erlebnis machen.

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Der Weg, den wir gehen, führt mehr oder weniger schnurgerade immer leicht bergauf. Die Teckburg begleitet uns die ganze Zeit, auch wenn man sich irgendwann umdrehen muß, um sie zu sehen – was man tun sollte, denn insbesondere dann, wenn wir fast den Wald erreicht haben, bietet sich rückblickend ein schönes Panorama. Auf dem Weg durch das Tal – linker Hand vom Sattelbogen – erkennt man bald auch die Ruine Rauber. Je nach Jahreszeit wird sie mehr oder weniger von den Baumkronen eingerahmt und liegt leicht versteckt, so das sie vielleicht nicht direkt auffällt.

Kurz vor dem Waldrand gabelt sich der Grasweg und wir wandern links (Wegpunkt 7) in den Wald hinein. Der bergauf führende Wanderweg stößt bald auf einen Forstweg (Wegpunkt 8) und wir wenden uns rechts. Die Wanderung führt eine Weile bergab, überquert in einer Kurve einen Bach und im angrenzenden Wald kann man – sofern man im Frühjahr unterwegs ist – Märzenbecher blühen sehen.

Hummel-Ragwurz
Hummel-Ragwurz (Ophrys holosericea) im NSG Eichhalde

An der nächsten T–Kreuzung geht es links (Wegpunkt 9) leicht bergauf. Wir wandern bis zum Waldrand wo sich der der Weg gabelt. (Wegpunkt 10) Es geht links weiter. An der Rauber Hütte zweigt ein schmaler Pfad ab dem wir uns links haltend bergauf folgen. Nun wird es etwas steil und schweißtreibend, müssen wir doch den Albanstieg überwinden. Haben wir das geschafft, gelangen wir an einen kleinen denkmalgeschützten Friedhof (Wegpunkt 11). Hier führt die Wanderung über die Wiese rechts in den Wald hinein. Der Wanderweg führt an einer mehrere Meter hohen Felswand vorbei und erreicht bald erneut eine Wiese. Diese überqueren wir und gelangen zur Ruine Rauber Info.

Die Wanderung folgt dem Wanderzeichen Roter Pfeil (Wegpunkt 12) vor der Brücke, die zur Ruine führt, in den Wald hinein. Der Pfad führt zum Sattelbogen (Wegpunkt 13). Hier links und nach wenigen Metern wieder rechts dem Wanderzeichen Roter Pfeil Richtung Gelber Fels, Burg Teck folgen.

Der Teckberg und die Sybillenhöhle

An der bald folgenden Feuerstelle (Wegpunkt 14) gehen wir vorbei und folgen rechts dem Pfad in den Wald. Der gesamte bewaldete Hang ist Naturschutzgebiet Info. Bald darauf wandern wir wieder links und orientieren uns an dem Wanderzeichen Roter Pfeil. Der Wanderweg führt nun kontinuierlich bergauf. An der laubenartigen Schutzhütte (Wegpunkt 15) folgen wir weiter dem Roten Pfeil.

Auch an der nächsten Wegkreuzung (Wegpunkt 16) folgen wir ihm rechts und stoßen auf einen breiten Forstweg. Nun wenden wir uns links Richtung Burg, zu der es von hier nicht mehr weit ist. Kurz vor dem Burgtor weist ein Schild Richtung Sybillenhöhle (Wegpunkt 17) . Wer möchte kann dem Weg folgen und die Burg umrunden. Man stößt dann unweigerlich wieder auf den Hauptweg (Wegpunkt 18). Nun wenden wir uns rechts. Die Tecksteige immer bergab wandernd erreichen wir bald wieder den Ausgangspunkt.

Bild
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Nach obenHöhepunkte der Wanderung

ZurückBurg Teck

Die Burg Teck liegt 775 m hoch auf dem gleichnamigen Teckberg. Die sich im Besitz des Schwäbischen Albvereins befindliche Burg ist ein beliebtes Ausflugziel. Die Burg beherbegt neben einer Gaststätte auch ein Wanderheim in dem man übernachten kann.

ZurückNaturschutzgebiet Teckberg

In dem interessanten Naturschutzgebiet befinden sich verschieden Waldgesellschaften, Felsformationen und dem Wald auf der Westseite vorgelagert artenreiche Magerrasen. Das Natuschutzgebiet ist gut auf vielen verschiedenen Wegen erkundbar.

ZurückRuine Rauber

Die Ruine Rauber ist eine kleine Burg oberhalb des Sattelbogens. Sie steht auf einem mächtigen Felssporn und ist über eine Brücke durch den Vordereingang oder aber durch den Burggraben über den Hintereingang erreichbar. Etliche Bäume wachsen bereits in der Burg und zeigen wie die Natur sich den Platz zurückerobern würde - würde man sie denn lassen. Auf der Wiese vor der Ruine gibt es eine Grillstelle.


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Auszug aus der Detailbeschreibung:
Weg-
punkt
Etappen-
länge
Gesamt-
länge
Beschreibung
0 590 m Start Vom Parkplatz Ri. Hörnle auf die Grünfläche. Bereits nach wenigen Metern dem Pfad rechts bergab folgen.
1 110 m 0,59 km Der Grasweg stößt auf einen Schotterweg. Rechts abbiegen.
2 320 m 0,7 km Noch in der Linkskurve zweigt rechts durch die Baumreihe/Hecke hindurch ein Feldweg ab.
3 550 m 1,02 km Der Pfad trifft auf einen geschottertten Weg. Links bergab Richtung Siedlung gehen.
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