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Das Naturschutzgebiet Eichhalde bei Bissingen


Letzte Aktualisierung: 27.02.2012

Die heideartige Landschaft des Naturschutzgebietes beherbergt eine reiche Vielfalt unterschiedlicher Orchideenarten. Die Magerrasen sind durchsetzt von einzelnen Büschen, Heckenriegeln und solitären Bäumen mit ausladender Krone. Das Naturschutzgebiet Eichhalde liegt zwischen dem Teckberg, der seine östliche Grenze darstellt und dem Breitenstein, der an der Westgrenze über dem Tal thront.

Solitäre Bäume prägen das Bild im Naturschutzgebiet.
Solitäre Bäume prägen das Bild im Naturschutzgebiet. © Marko Leson

Zwischen Breitenstein und Teckberg

Das Naturschutzgebiet Eichhalde liegt zwischen dem Teckberg, der seine östliche Grenze darstellt und dem Breitenstein, der an der Westgrenze über dem Tal thront. Im Talgrund des Trogtals flieParkplat der Gießnaubach. Zum Naturschutzgebiet erklärt wurde nur der Bereich westlich des Baches.

Die heideartige Landschaft beherbergt eine reiche Vielfalt unterschiedlicher Orchideenarten. Die Magerrasen sind durchsetzt von einzelnen Büschen, Heckenriegeln und solitären Bäumen mit auslandender Krone. Buche und Ahorn wachsen zu imposanten Bäumen heran, aber auch der für die Alb so typische Wacholder findet seinen Platz. Zwischen ihnen eingesprenkelt leuchtet immer wieder das Weiß der verstreut liegenden Kalksteinfelsen auf. Der Hang ist dabei alles andere als eben, Rinnen, Senken und kleine Erhebungen führen zu einem unruhigen Relief.

Nach oben Orchideenreichtum

Am Besten nähert man sich dem Gebiet von Bissingen aus. Der geteerte Weg am Ortsende führt zunächst am Schützenhaus vorbei und geht im Naturschutzgebiet bald schon in einen Pfad über. Den Breitenstein zur Linken und die Burg Teck zur Rechten spaziert man geradeaus auf die Ruine Rauber zu, die zwischen dem Grün des Waldes oberhalb des Sattelbogens hervorlugt. Dennoch sollte man insbesondere im Frühsommer den Blick zu Boden senken und die Augen gut aufhalten. Die genauso schönen wie schnell übersehenen Ragwurzarten wachsen oft in unmittelbarer Nähe des Weges.

Verschiedene Enzianarten finden sich ebenso wie Schwalbenwurz, Kalk-Aster, Ästige Graslilie oder die Silberdistel. Eine weitere Besonderheit stellt das Vorkommen des Berglaubsängers dar (1).

Verschiedentlich tritt Wasser an tonigen Quellhorizonten zu Tage. An diesen Stellen ändert sich die Vegetation grundlegend.

Immer wieder sieht man Schafe weiden, die zur Landschaftspflege eingesetzt werden. Der Schlehen werden sie aber nicht wirklich Herr. Häufig kommt über weite Flächen die, vermutlich hauptsächlich vegetative, Schlehenverjüngung hoch und muss ab und an gestutzt werden, um den Charakter des Gebietes zu erhalten.

Nach oben Wanderungen im Gebiet

An dem Naturschutzgebiet führen zwei Wanderungen vorbei.

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Alle Bilder: © Marko Leson
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