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letzte Aktualisierung: 24.09.2008
Die Natur und die Landschaft des Naturparks sind vielfältig
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und spiegeln die unterschiedlichen geologischen und klimatischen
Voraussetzungen wider. Mildes Weinbauklima im Westen geht über
in das rauere Klima des Inneren Schwäbisch Fränkischen
Waldes, das insbesondere bei Welzheim bekannt für seine
besonders reine Luft ist.
Wein- und Obstbau
Da wo sich der Schwäbisch Fränkische Wald aus der
Ebene aufsteigt, wo die Keuperstufe sich deutlich über dem
Muschelkalk erhebt, schmiegen sich die Reben an den Hängen.
Hier kann man im Herbst wunderbare Wanderungen durch feuerrot
leuchtende Weinberge von Burg zu
Burg unternehmen.
Die Wengert jedoch sind nicht so prägend wie beispielsweise
für den Naturpark Stromberg-Heuchelberg, der ebenfalls im
Keuperbergland liegt. Im Schwäbisch Fränkischen Wald
bilden sie nur eine vergleichsweise schmale Zone im
süd-westlichen bzw. nord-westlichen Bereich des Naturparks.
Dringt man tiefer in das Innere des Parks vor, dominiert der Wald
im Wechsel mit Wiesen und Äckern das Bild.
Wald
Je nachdem wo Sie
sich im Naturpark aufhalten, ist die Zusammensetzung der
Wälder unterschiedlich. So ist bei Löwenstein ein hoher
Anteil Laubholz mit Eiche und Buche auffallend, im Welzheimer Wald
dagegen dominieren Tannen-Fichten Mischungen, die stark an den
Schwarzwald erinnern.
Bannwälder
In verschiedenen Bannwäldern ruht die fortwirtschaftliche
Nutzung. Zu wissenschaftlichen Zwecken greift der Mensch nicht mehr
in die natürliche Entwicklung dieser Flächen ein. Was
stirbt, fällt und vergeht. Wo Platz ist keimen junge
Bäume und suchen sich ihren Weg zum Licht. Urwaldcharakter ist
allerdings noch nirgends erreicht. Ein Mosaik aus sterbenden
Baumriesen, vitalen, nach zum Licht schießenden
Jungbäumen, kleinflächigen Lücken mit dichter
Verjüngung und umgefallenen Bäumen findet man
höchstens ansatzweise. Im Bannwald Steinhäusle bei
Kaisersbach oder auch im Bannwald Schmalenberg, der bis runter in
die
Wieslaufschlucht reicht, kann man stellenweise erkennen, wie
der Kreislauf des Lebens in einem naturbelassenem Wald aussieht,
aber in weiten Bereichen - und das ist natürlich auch nicht
verwunderlich - sehen diese Bannwälder noch aus wie die
Wirtschaftswälder, die sie mal waren.
Seen
Der
Naturpark ist reich an vielen kleinen und auch größeren
Seen und Teichen. Der Breitenauer See zu den Füßen von
Löwenstein ist sicherlich der bekannteste. Der Ebnisee
steht ihm aber nicht viel nach, und auch die Seen südlich von
Waldenburg haben einen hohen Freizeitwert.
Orchideen
Neben
den Wäldern prägen wiesenreiche Täler das
Landschaftsbild. Diese Wiesen haben zum Teil eine hoch interessante
Vegetation. Orchideenliebhaber kommen u.a. im Naturschutzgebiet
Wiesentäler
bei der Menzlesmühle auf ihre Kosten. Aber auch das
Naturschutzgebiet Roter Burren oder die ehemaligen Waldweiden bei
Waldenburg weisen botanische Raritäten auf.
Abenteuerliche Schluchten
Urtümlich, abenteuerlich und manchmal bei nassem Untergrund
auch spannend, ist die Begehung verschiedener Schluchten und
Bachtäler. So kann man das Strümpfelbachtal
und die
Wieslaufschlucht hervorragend in einer Wanderung verbinden.
Auf schmalen Pfaden entlang von Prall- und Rutschhängen,
über Stege und Holzplanken vorbei an einer Vielzahl von
Wasserfällen kann man für kurze Zeit vergessen, das
man sich im zivilisierten Mitteleuropa befindet und wähnt sich
irgendwo weit weg inmitten (fast) unberührter Natur.
Grotten & Klingen
Einen Einblick in die
Geologie des Naturparks bietet der Geologische Lehrpfad bei
Welzheim. Auf einer mehrstündigen Wanderung erfährt man,
wie sich die Landschaft zu dem entwickelt hat, wie sie sich heute
darstellt. Der Pfad führt unter anderem an der Kesselgrotte
vorbei. Die Kesselgrotte ist eine von vielen verschiedenen Grotten,
die zum Teil bizarre Felsformationen aufweisen. Als Ziel einer
Wanderung sind diese Grotten
unbedingt empfehlenswert.
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