Schouml;ner Südwesten

Schluchtenwanderung zum Ebnisee


Letzte Aktualisierung: 26.02.2011

Wasserfall an der Klingenmühle

Wasserfall an der Klingenmühle.

Zum Teil abenteuerliche Wanderung durch schluchtartige Bachtäler zum malerischen Ebnisee. Die rund 12½ km lange Strecke weist wenige steile An- bzw. Abstiege auf. Durch die schluchtartigen Täler führen schmale Pfade, Brücken und Stege. Bei Nässe Rutschgefahr. Festes Schuhwerk erforderlich.

Nach oben Wanderbeschreibung

Die im Text erwähnten Wegpunkte finden Sie vermarkt auf der Karte zur Wanderung. Die Detailbeschreibung, die Sie als PDF Info herunterladen können, beinhaltet neben der genauen Beschreibung mit einer Streckenangabe in Meter von Wegpunkt zu Wegpunkt ebenfalls eine Karte mit den nummerierten Wegpunkten. Wenn Sie mit einem GPS Gerät wandern, dann können Sie den Track und die Waypoints (= Sehenswürdigkeiten) als gpx Datei Info herunterladen.

Laufenmühle und Wieslauf–Viadukt

Die Wanderung startet am Parkplatz Laufenmühle. Gleich zu Beginn erleben wir zwei der Höhepunkte dieser Wanderung – das imposante Viadukt, das die Wieslauf überspannt, und den Wasserfall des in die Wieslaufschlucht hinabstürzenden Edenbaches.

Zunächst wandern wir den oberhalb der Wieslaufschlucht befindlichen Forstweg entlang. Das Wanderzeichen Rotes Kreuz wird uns die erste Zeit führen. Zu Beginn unserer Wanderung folgen wir ein Stück dem Geologischen Pfad Welzheim Info . Bereits nach wenigen Schritten erreichen wir einen Informationspunkt an einem Grillplatz.

Die Wieslaufschlucht weist neben dem Edenbachfall noch einen weiteren beeindruckenden Wasserfall an der Klingenmühle Info auf. Wir gelangen dorthin indem wir einen rechts abbiegenden etwas rutschigen Stichweg bergab folgen (Wegpunkt 1). Der Weg ist nicht zu verfehlen, da es sich um den einzigen Pfad handelt der Richtung Wieslaufschlucht abzweigt. Bedauerlicherweise existiert die Brücke über die Wieslauf nicht mehr und wir müssen den gleichen Weg zurück.

Wieslaufschlucht

Nun folgen wir wieder dem Forstweg bis zu einer Weggabelung (Wegpunkt 2). Dem Weg rechts bergaufgehend erreichen wir kurz darauf die Himmelreichhütte (Wegpunkt 3) und biegen rechts in den Pfad ein. Wir betreten einen Bannwald und gelangen auf einem steilen Pfad in die Schlucht. Im Bachtal angekommen, können wir einen Abstecher nach rechts zu einer weiteren Station des Geologischen Pfades machen. Eine Informationstafel gibt uns Einblicke in die Erdgeschichte. Weiter geht es dann nicht mehr. Ein Mikado an Bäumen versperrt uns den Weg und gibt uns einen Vorgeschmack wie der Weg durch die Wieslaufschlucht im weiteren Verlauf aussehen wird. Die Bäume haben den letzten ohnehin kümmerlichen Rest der einst an dieser Stelle über die Wieslauf führenden Brücke begraben.

Wir gehen also wieder zurück und folgen dem zunehmend abenteuerlich werdenden Pfad durch die Wieslauf. Der Weg führt uns schließlich zur Straße Klaffenbach – Welzheim (Wegpunkt 4). Wir biegen links ab und wandern kurz an der Straße entlang und am Ortsschild Steinbach (Wegpunkt 5) biegen wir rechts ab und verlassen die Straße.

Strümpfelbachtal

Die kleine Ansiedlung durchquerend gelangen wir durch Obstwiesen am Waldrand entlang zum Eingang des Strümpfelbachtal (Wegpunkt 6). Ein wohlmeinendes Schild weist uns daraufhin, das nun eine gefährliche Wegstrecke auf uns wartet. Da wir aber bereits die Wieslaufschlucht hinter uns gebracht haben kann uns das nicht mehr schockieren und deswegen marschieren wir unverzagt weiter. Und tatsächlich: der mit vielen Stegen und Brücken gesicherte Weg erweist sich nicht gerade als Herausforderung. Allerdings sollte man bei feuchter Witterung auf den Stegen vorsichtig sein. Diese können teilweise höllisch glatt werden. So spazieren wir gemütlich durch das Tal und erfreuen uns der vielen kleinen und größeren Wasserfälle.

Wasserfall

Der Strümpfelbach bahnt sich seinen Weg vorbei an größeren und kleineren Felsbrocken.

Es geht immer geradeaus bis wir nach geraumer Zeit auf eine Teerstraße treffen an der wir links (Wegpunkt 7) abbiegen. Der Weg führt bergab und wir erreichen die Brandruine der Nonnenmühle. Hier wenden wir uns nach rechts (Wegpunkt 8) und gelangen über einen Erdweg in den Weiler Voggenhof. An der Dorfstraße biegen wir links ab (Wegpunkt 9). Kurz nachdem wir die ersten Häuser hinter uns gelassen haben, zweigt rechts leicht bergab führend ein Erdweg Richtung Wald ab(Wegpunkt 10). Wir folgen den Weg in den Wald und orientieren uns an dem Wanderzeichen Rotes Kreuz (Wegpunkt 11), das uns nach Ebni führt.

Ebni

In Ebni angekommen wenden wir uns zunächst nach links und biegen bereits nach wenigen Metern wieder rechts ab (Wegpunkt 12) und spazieren vor bis zur Breitäckerstraße (Wegpunkt 13). Hier links abbiegen und bis zur Hauptsraße gehen. (Wegpunkt 14). Der Weg führt über den uns gegenüberliegenden Hof weiter. Zunächst durch Wiesen gehend erreichen wir bald darauf einen Wald. Jetzt sind es nur noch wenige Meter bis wir den Ebnisee Info erreichen.

Ebnisee

Malerisch liegt der Ebnisee vor einem, wenn man die kleine Anhöhe herunterspaziert. Das es sich um einen künstlichen Stausee handelt, vermutet man dagegen nicht. Der See wirkt, als hätte er schon immer hierhin gehört. Doch es war anders. 1745/46 wurde der Ebnisee zum ersten Mal angestaut, um den Anforderungen des Holztransports gerecht zu werden.

Die Wanderung führt nun rechts am See entlang weiter bis zur Straße, überquert diese und folgt anschließend dem gegenüber beginnenden Wieslauftalradweg stur geradeaus (Wegpunkt 15-16) zurück zur Laufenmühle.

Das Tal hat einen ganz anderen Charakter als zu Beginn der Wanderung. Hier ist es breit und der Weg ist befestigt. Es dauert eine gute Stunde bis wir an der Lauffenmühle die L 1080 wieder erreichen und unsere Wanderung ein Ende nimmt. Allerdings kann der See auch links herum umgangen werden. Hier bietet sich dann Gelegenheit zum Einkehren, Boot fahren oder einfach nur auf einer der Bänke zu entspannen und auf den See hinaus zu blicken. Da es einen Rundweg um den See gibt, gelangt man schließlich kurz hinter dem Parkplatz ebenfalls zur Einmündung des Wieslauftalradweges.

Navigationsbild Navigationsbild Navigationsbild

Diese Bilder können Sie sich auch in einer Diaschau betrachten.

Auszug aus der Detailbeschreibung:
Weg-
punkt
Etappen-
länge
Gesamt-
länge
Beschreibung
0 400 m Start Vom Parkplatz aus folgen wir dem Weg oberhalb der Wieslaufschlucht. Wanderzeichen: Rotes Kreuz.
1 340 m 0,4 km Hier kann man einen Abstecher zur Klingenmühle machen.
2 80 m 0,74 km An der Weggabel rechts dem Radwegschild bergauf folgen. Wanderzeichen: Rotes Kreuz.
3 1410 m 0,82 km Bei der Himmelreichhütte folgen wir rechts dem schmalen Pfad bergab in die Schlucht. Nun durchwandern wir die Schlucht bis sie endet.
4 140 m 2,23 km Wir erreichen eine Straße. Links abbiegen.
...

zum Downloadbereich (Detailbeschreibung und gpx Track) Info| zur Karte Info


Nach obenHöhepunkte der Wanderung

ZurückGeologischer Pfad Welzheim

Der Geologische Pfad Welzheim gibt an insgesamt 14 Stationen Auskunft über die geologischen Grundlagen und die Entstehungsgeschichte des Schwäbisch Fränkischen Waldes. Auf rund 12 Kilometer kommt man dabei an Wasserfällen wie dem Forellensprung, geologischen Fenstern, Grotten und verschiedenen ehemaligen Steinbrüchen vorbei.

ZurückKlingenmühle

Die Klingenmühle liegt in der tief eingeschnittenen Wieslaufschlucht. Eng mit der Klingenmühle verbunden ist der Name des schwäbischen Dichters Justinus Kerner, der sich in seiner Zeit in Welzheim öfters an der Klingenmühle aufgehalten haben soll und sich dort zu dem Gedicht „Der Wanderer in der Sägmühle” inspirieren ließ.

ZurückEbnisee

Der Ebnisee liegt zwischen Althütte, Welzheim und Kaisersbach in einer Senke. Vom Ebnisee aus kann man Ausflüge zum Limes, zu den nahe gelegenen Gallengrotten, der wilden Wieslaufschlucht oder den Wasserfällen im Strümpfelbachtal machen. Malerisch gelegen zieht er als beliebtes Naherholungsgebiet viele Menschen an. Liegewiesen, Boots- und Fahrradverleih sowie Einkehrmöglichkeiten runden das Bild ab.


Nach oben Links und Downloads (GPS, Wanderkarte, Beschreibung)

Haftungsausschluss:
Eine Gewähr für die Fehlerfreiheit der zum Download angebotenen Dateien wird nicht übernommen. Eine Haftung des Autors für Schäden materieller oder immaterieller Art ist daher grundsätzlich ausgeschlossen.
Mit dem Herunterladen der gpx-dateien bzw. der Wanderbeschreibung erklären Sie sich mit dem im Impressum formulierten Bestimmungen einverstanden.
Beachten Sie bitte auch die allgemeinen Hinweise zu den GPS Dateien.
Diaschau Wegverlauf Download Informationen
Daten der Wanderung

Höhenprofil:

Länge: 12,63 km

Ausgangspunkt: Parkplatz am Wieslaufbahn Viadukt bei der Laufenmühle an der L 1080 von Welzheim nach Rudersberg

Parkplatz GPS (Lat,Lon):  48.88136,   9.605226

offizielle Wanderkarte: Freizeitkarte 518, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg

Wertung:

Note 1

Lage der Wanderung
Parkplatz
© Baselayer by OpenStreetMap (und) Mitwirkende, Lizenz: ODbL. © Overlays by www.Schoener-Suedwesten.de >>>interaktive Karte
Wandern im Südwesten
Werbung
Der Südwesten in Bildern

Der Südwesten in Bildern Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.... Eine Landschaft allein mit Worten zu beschreiben, wird immer ein unvollkommenes Werk bleiben. Bildergalerien vermitteln die Schönheit von Landschaft und Natur.

Schwäbisch-Fränkischer Wald
Werbung
Die Natur im Südwesten
Werbung
Anzeige
Die drei beliebtesten Wanderungen im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald

Copyright 2008 - 2014 by Marko Leson  
Startseite | Impressum | Datenschutz