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Letzte Aktualisierung: 26.02.2011 Schluchtenwanderung zum EbniseeInhalt
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| Wertung: | ![]() Info: Das Wandersmann-System |
| Charakter: | Zum Teil abenteuerliche Wanderung durch schluchtartige Bachtäler zum malerischen Ebnisee. Wenige steile An- bzw. Abstiege. Durch die schluchtartigen Täler führen schmale Pfade, Brücken und Stege. Bei Nässe Rutschgefahr. Festes Schuhwerk erforderlich. |
| Länge: | 12,63 km |
| offizielle Wanderkarte: | Freizeitkarte 518, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg |
Beschreibung
Wenn Sie von
Welzheim kommend die L 1020 Richtung Rudersberg nehmen, dann
befindet sich auf der linken Straßenseite in einer scharfen
Rechtskurve bei der Laufenmühle der Parkplatz, der der ideale
Ausgangspunkt der geschilderten Wanderung ist. >>>
interaktive KarteDie Wanderung startet am Parkplatz Laufenmühle. Gleich zu Beginn erleben wir zwei der Höhepunkte dieser Wanderung – das imposante Viadukt, das die Wieslauf überspannt, und den Wasserfall des in die Wieslaufschlucht hinabstürzenden Edenbaches.
Die imposante Eisenbahnbrücke thront bei der Laufenmühle über der Wieslaufschlucht.
Zunächst wandern wir den oberhalb der
Wieslaufschlucht befindlichen Forstweg entlang. Das
Wanderzeichen Rotes Kreuz wird uns die erste Zeit führen. Zu
Beginn unserer Wanderung folgen wir ein Stück dem Geologischen
Pfad Welzheim
. Bereits nach
wenigen Schritten erreichen wir einen Informationspunkt an einem
Grillplatz.
Wasserfall an der Klingenmühle.
Die Wieslaufschlucht weist neben dem Edenbachfall noch einen
weiteren beeindruckenden Wasserfall an der Klingenmühle
auf. Wir gelangen dorthin
indem wir einen rechts abbiegenden etwas rutschigen Stichweg bergab
folgen (Wegpunkt 1). Der Weg ist
nicht zu verfehlen, da es sich um den einzigen Pfad handelt der
Richtung Wieslaufschlucht abzweigt. Bedauerlicherweise existiert
die Brücke über die Wieslauf nicht mehr und wir
müssen den gleichen Weg zurück.
Nun folgen wir wieder dem Forstweg bis zu einer Weggabelung (Wegpunkt 2). Dem Weg rechts bergaufgehend erreichen wir kurz darauf die Himmelreichhütte (Wegpunkt 3) und biegen rechts in den Pfad ein. Wir betreten einen Bannwald und gelangen auf einem steilen Pfad in die Schlucht. Im Bachtal angekommen, können wir einen Abstecher nach rechts zu einer weiteren Station des Geologischen Pfades machen. Eine Informationstafel gibt uns Einblicke in die Erdgeschichte. Weiter geht es dann nicht mehr. Ein Mikado an Bäumen versperrt uns den Weg und gibt uns einen Vorgeschmack wie der Weg durch die Wieslaufschlucht im weiteren Verlauf aussehen wird. Die Bäume haben den letzten ohnehin kümmerlichen Rest der einst an dieser Stelle über die Wieslauf führenden Brücke begraben.
Wir gehen also wieder zurück und folgen dem zunehmend abenteuerlich werdenden Pfad durch die Wieslauf. Der Weg führt uns schließlich zur Straße Klaffenbach – Welzheim (Wegpunkt 4). Wir biegen links ab und wandern kurz an der Straße entlang und am Ortsschild Steinbach (Wegpunkt 5) biegen wir rechts ab und verlassen die Straße.
Warnung vor dem Begang des Strümpfelbachtals
Die kleine Ansiedlung durchquerend gelangen wir durch Obstwiesen am Waldrand entlang zum Eingang des Strümpfelbachtal (Wegpunkt 6). Ein wohlmeinendes Schild weist uns daraufhin, das nun eine gefährliche Wegstrecke auf uns wartet. Da wir aber bereits die Wieslaufschlucht hinter uns gebracht haben kann uns das nicht mehr schockieren und deswegen marschieren wir unverzagt weiter. Und tatsächlich: der mit vielen Stegen und Brücken gesicherte Weg erweist sich nicht gerade als Herausforderung. Allerdings sollte man bei feuchter Witterung auf den Stegen vorsichtig sein. Diese können teilweise höllisch glatt werden. So spazieren wir gemütlich durch das Tal und erfreuen uns der vielen kleinen und größeren Wasserfälle.
Der Strümpfelbach bahnt sich seinen Weg vorbei an größeren und kleineren Felsbrocken.
Es geht immer geradeaus bis wir nach geraumer Zeit auf eine Teerstraße treffen an der wir links (Wegpunkt 7) abbiegen. Der Weg führt bergab und wir erreichen die Brandruine der Nonnenmühle. Hier wenden wir uns nach rechts (Wegpunkt 8) und gelangen über einen Erdweg in den Weiler Voggenhof. An der Dorfstraße biegen wir links ab (Wegpunkt 9). Kurz nachdem wir die ersten Häuser hinter uns gelassen haben, zweigt rechts leicht bergab führend ein Erdweg Richtung Wald ab(Wegpunkt 10). Wir folgen den Weg in den Wald und orientieren uns an dem Wanderzeichen Rotes Kreuz (Wegpunkt 11), das uns nach Ebni führt.
In Ebni angekommen wenden wir uns zunächst nach links und
biegen bereits nach wenigen Metern wieder rechts ab (Wegpunkt 12) und spazieren vor bis zur
Breitäckerstraße (Wegpunkt
13). Hier links abbiegen und bis zur Hauptsraße gehen.
(Wegpunkt 14). Der Weg führt
über den uns gegenüberliegenden Hof weiter. Zunächst
durch Wiesen gehend erreichen wir bald darauf einen Wald. Jetzt
sind es nur noch wenige Meter bis wir den Ebnisee
erreichen.
Frühherbstliche Ruhestimmung am Ebnisee.
Malerisch liegt der Ebnisee vor einem, wenn man die kleine Anhöhe herunterspaziert. Das es sich um einen künstlichen Stausee handelt, vermutet man dagegen nicht. Der See wirkt, als hätte er schon immer hierhin gehört. Doch es war anders. 1745/46 wurde der Ebnisee zum ersten Mal angestaut, um den Anforderungen des Holztransports gerecht zu werden.
Die Wanderung führt nun rechts am See entlang weiter bis zur Straße, überquert diese und folgt anschließend dem gegenüber beginnenden Wieslauftalradweg stur geradeaus (Wegpunkt 15-16) zurück zur Laufenmühle (Wegpunkt 13). Das Tal hat einen ganz anderen Charakter als zu Beginn der Wanderung. Hier ist es breit und der Weg ist befestigt. Es dauert eine gute Stunde bis wir an der Lauffenmühle die L 1080 wieder erreichen und unsere Wanderung ein Ende nimmt. Allerdings kann der See auch links herum umgangen werden. Hier bietet sich dann Gelegenheit zum Einkehren, Boot fahren oder einfach nur auf einer der Bänke zu entspannen und auf den See hinaus zu blicken. Da es einen Rundweg um den See gibt, gelangt man schließlich kurz hinter dem Parkplatz ebenfalls zur Einmündung des Wieslauftalradweges.
Bilder|
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Diese Bilder können Sie sich auch in einer Diaschau betrachten.
Detaillierte BeschreibungDie vollständige detaillierte Beschreibung der Wanderung mit der auf den Daten von Open Streetmap basierenden Wegkarte können Sie sich als PDF Dokument herunterladen. Auf dieser Karte finden Sie jeden Wegpunkt nummeriert und vermarkt. Die dazugehörende Tabelle beschreibt zu jedem Wegpunkt den Wegverlauf.
Die Kombination aus Wegkarte mit vermarkten Wegpunkten und Wegpunktbeschreibung ermöglicht Ihnen, die Wanderung problemlos nachzuvollziehen. Die angegebene Etappenlänge von einem Wegpunkt zum nächsten gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit bei der Orientierung.
Beachten Sie bitte unbedingt die Hinweise zu den Besonderheiten einer Karte, die auf OpenStreetmap basiert.
| Weg- punkt |
Etappen- länge |
Gesamt- länge |
Beschreibung |
| 0 | 400 m | Start | Vom Parkplatz aus folgen wir dem Weg oberhalb der Wieslaufschlucht. Wanderzeichen: Rotes Kreuz. |
| 1 | 340 m | 0,4 km | Hier kann man einen Abstecher zur Klingenmühle machen. |
| 2 | 80 m | 0,74 km | An der Weggabel rechts dem Radwegschild bergauf folgen. Wanderzeichen: Rotes Kreuz. |
| 3 | 1410 m | 0,82 km | Bei der Himmelreichhütte folgen wir rechts dem schmalen Pfad bergab in die Schlucht. Nun durchwandern wir die Schlucht bis sie endet. |
| 4 | 140 m | 2,23 km | Wir erreichen eine Straße. Links abbiegen. |
| ... |
Höhepunkte der Wanderung
KlingenmühleDie Klingenmühle liegt in der tief eingeschnittenen Wieslaufschlucht. Eng mit der Klingenmühle verbunden ist der Name des schwäbischen Dichters Justinus Kerner, der sich in seiner Zeit in Welzheim öfters an der Klingenmühle aufgehalten haben soll und sich dort zu dem Gedicht „Der Wanderer in der Sägmühle” inspirieren ließ.
EbniseeDer Ebnisee liegt zwischen Althütte, Welzheim und Kaisersbach in einer Senke. Vom Ebnisee aus kann man Ausflüge zum Limes, zu den nahe gelegenen Gallengrotten, der wilden Wieslaufschlucht oder den Wasserfällen im Strümpfelbachtal machen. Malerisch gelegen zieht er als beliebtes Naherholungsgebiet viele Menschen an. Liegewiesen, Boots- und Fahrradverleih sowie Einkehrmöglichkeiten runden das Bild ab.
Geologischer Pfad WelzheimDer Geologische Pfad Welzheim gibt an insgesamt 14 Stationen Auskunft über die geologischen Grundlagen und die Entstehungsgeschichte des Schwäbisch Fränkischen Waldes. Auf rund 12 Kilometer kommt man dabei an Wasserfällen wie dem Forellensprung, geologischen Fenstern, Grotten und verschiedenen ehemaligen Steinbrüchen vorbei.
Alle Links zur Wanderung![]() |
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Ausgearbeitete Routen zum wandern in
den Naturparken Stromberg-Heuchelberg,
Schwäbisch Fränkischer Wald
oder dem Biosphäregebiet Schwäbische
Alb.
Die Natur im Südwesten ist
vielgestaltig. Ob Obstwiesen, Magerrasen, Wacholdeheiden oder ausgedehnte Wälder, geht
man auf einer Wanderung mit offenen Augen und
einer Portion Neugier durch die Landschaft, wird man immer wieder neues entdecken können.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte....
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