Schluchtenwanderung zum Ebnisee


Letzte Aktualisierung: 10.10.2015

Zum Teil abenteuerliche Wanderung durch schluchtartige Bachtäler zum malerischen Ebnisee. Die rund 12,5 km lange Strecke weist wenige steile An- bzw. Abstiege auf. Durch die schluchtartigen Täler führen schmale Pfade, Brücken und Stege. Die Pfade sind in der Regel feucht und rutschig. Insbesondere die Begehung der Wieslaufschlucht kann durch umgestürzte Bäume erschwert sein. Die Begehung der Bachtäler ist grundsätzlich als schwierig zu betrachten.

Länge: 12,37 km
Start: Parkplatz am Wieslaufbahn Viadukt bei der Laufenmühle an der L 1080 von Welzheim nach Rudersberg

Wasserfall an der Klingenmühle
Wasserfall an der Klingenmühle.
Die Detailbeschreibung, die Sie als PDF im Downloadbereich herunterladen können, beinhaltet eine genaue Beschreibung mit einer Streckenangabe in Meter von Wegpunkt zu Wegpunkt. Die Wegpunkte finden Sie vermarkt auf der Karte zur Wanderung.

Wanderbeschreibung

Laufenmühle und Wieslauf–Viadukt

Die Wanderung startet am Parkplatz Laufenmühle. Gleich zu Beginn erleben wir zwei der Höhepunkte dieser Wanderung – das imposante Viadukt, das die Wieslauf überspannt, und den Wasserfall des in die Wieslaufschlucht hinabstürzenden Edenbaches.

Zunächst wandern wir den oberhalb der Wieslaufschlucht befindlichen Forstweg entlang. Das Wanderzeichen Rotes Kreuz wird uns die erste Zeit führen. Zu Beginn unserer Wanderung folgen wir ein Stück dem Geologischen Pfad Welzheim Info . Bereits nach wenigen Schritten erreichen wir einen Informationspunkt an einem Grillplatz.

Die Wieslaufschlucht weist neben dem Edenbachfall noch einen weiteren beeindruckenden Wasserfall an der Klingenmühle Info auf. Wir gelangen dorthin indem wir einen rechts abbiegenden geschotterten Weg steil bergab in die Schlucht folgen (Wegpunkt 1). Der Weg ist nicht zu verfehlen, ein Schild weist Richtung Klingenmühle.

Gefühlte Ewigkeiten lang war die Brücke über die Wieslauf zerstört. Mittlerweile allerdings hat man sie wiederhergestellt, und so kann man an der Klingenmühle vorbei gehen (Wegpunkt 2) und dem Pfad weiter in die Schlucht folgen.

Wieslaufschlucht

Nach wenigen Metern besteht die Möglichkeit einen Abstecher nach links zu einer weiteren Station des Geologischen Pfades zu machen. Eine arg verwitterte Informationstafel gibt uns erneut Einblicke in die Erdgeschichte.

Folgt man dem Tal, kommt bald erneut ein Steg. Die abenteuerlichen Zeiten sind weitgehend vorbei, denn dieser Steg war vor noch gar nicht allzu langer Zeit zerstört und unter einer mächtigen, umgefallenen Esche begraben. Wer hier vorbei wollte, bekam nasse Füsse oder musste über Stamm und Reste vom Steg jonglieren und klettern.

Der Weg führt uns schließlich zur Straße Klaffenbach – Welzheim (Wegpunkt 3). Wir biegen links ab und wandern kurz an der Straße entlang und am Ortsschild Steinbach (Wegpunkt 4) biegen wir rechts ab und verlassen die Straße.

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Strümpfelbachtal

Die kleine Ansiedlung durchquerend gelangen wir durch Obstwiesen am Waldrand entlang zum Eingang des Strümpfelbachtal (Wegpunkt 5). Ein wohlmeinendes Schild weist uns daraufhin, das nun eine gefährliche Wegstrecke auf uns wartet. Da wir aber bereits die Wieslaufschlucht hinter uns gebracht haben kann uns das nicht mehr schockieren und deswegen marschieren wir unverzagt weiter. Und tatsächlich: der mit vielen Stegen und Brücken gesicherte Weg erweist sich nicht gerade als Herausforderung. Allerdings sollte man bei feuchter Witterung auf den Stegen vorsichtig sein. Diese können teilweise höllisch glatt werden. So spazieren wir gemütlich durch das Tal und erfreuen uns der vielen kleinen und größeren Wasserfälle.

Wasserfall
Der Strümpfelbach bahnt sich seinen Weg vorbei an größeren und kleineren Felsbrocken.

Es geht immer geradeaus bis wir nach geraumer Zeit auf eine Teerstraße treffen an der wir links (Wegpunkt 6) abbiegen. Der Weg führt bergab und wir erreichen die Brandruine der Nonnenmühle. Hier wenden wir uns nach rechts (Wegpunkt 7) und gelangen über einen Erdweg in den Weiler Voggenhof. An der Dorfstraße biegen wir links ab (Wegpunkt 8). Kurz nachdem wir die ersten Häuser hinter uns gelassen haben, zweigt rechts leicht bergab führend ein Erdweg Richtung Wald ab(Wegpunkt 9). Wir folgen den Weg in den Wald und orientieren uns an dem Wanderzeichen Rotes Kreuz (Wegpunkt 10), das uns nach Ebni führt.

Ebni

In Ebni angekommen wenden wir uns zunächst nach links und biegen bereits nach wenigen Metern wieder rechts ab (Wegpunkt 11) und spazieren vor bis zur Breitäckerstraße (Wegpunkt 12). Hier links abbiegen und bis zur Hauptsraße gehen. (Wegpunkt 13). Der Weg führt über den uns gegenüberliegenden Hof weiter. Zunächst durch Wiesen gehend erreichen wir bald darauf einen Wald. Jetzt sind es nur noch wenige Meter bis wir den Ebnisee Info erreichen.

Ebnisee

Malerisch liegt der Ebnisee vor einem, wenn man die kleine Anhöhe herunterspaziert. Das es sich um einen künstlichen Stausee handelt, vermutet man dagegen nicht. Der See wirkt, als hätte er schon immer hierhin gehört. Doch es war anders. 1745/46 wurde der Ebnisee zum ersten Mal angestaut, um den Anforderungen des Holztransports gerecht zu werden.

Die Wanderung führt nun rechts am See entlang weiter bis zur Straße, überquert diese und folgt anschließend dem gegenüber beginnenden Wieslauftalradweg stur geradeaus (Wegpunkt 14-15) zurück zur Laufenmühle.

Folgen

Das Tal hat einen ganz anderen Charakter als zu Beginn der Wanderung. Hier ist es breit und der Weg ist befestigt. Es dauert eine gute Stunde bis wir an der Lauffenmühle die L 1080 wieder erreichen und unsere Wanderung ein Ende nimmt. Allerdings kann der See auch links herum umgangen werden. Hier bietet sich dann Gelegenheit zum Einkehren, Boot fahren oder einfach nur auf einer der Bänke zu entspannen und auf den See hinaus zu blicken. Da es einen Rundweg um den See gibt, gelangt man schließlich kurz hinter dem Parkplatz ebenfalls zur Einmündung des Wieslauftalradweges.

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Nach obenHöhepunkte der Wanderung

ZurückGeologischer Pfad Welzheim

Der Geologische Pfad Welzheim gibt an insgesamt 14 Stationen Auskunft über die geologischen Grundlagen und die Entstehungsgeschichte des Schwäbisch Fränkischen Waldes. Auf rund 12 Kilometer kommt man dabei an Wasserfällen wie dem Forellensprung, geologischen Fenstern, Grotten und verschiedenen ehemaligen Steinbrüchen vorbei.

ZurückKlingenmühle

Die Klingenmühle liegt in der tief eingeschnittenen Wieslaufschlucht. Eng mit der Klingenmühle verbunden ist der Name des schwäbischen Dichters Justinus Kerner, der sich in seiner Zeit in Welzheim öfters an der Klingenmühle aufgehalten haben soll und sich dort zu dem Gedicht „Der Wanderer in der Sägmühle” inspirieren ließ.

ZurückEbnisee

Der Ebnisee liegt zwischen Althütte, Welzheim und Kaisersbach in einer Senke. Vom Ebnisee aus kann man Ausflüge zum Limes, zu den nahe gelegenen Gallengrotten, der wilden Wieslaufschlucht oder den Wasserfällen im Strümpfelbachtal machen. Malerisch gelegen zieht er als beliebtes Naherholungsgebiet viele Menschen an. Liegewiesen, Boots- und Fahrradverleih sowie Einkehrmöglichkeiten runden das Bild ab.


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Auszug aus der Detailbeschreibung:
Weg-
punkt
Etappen-
länge
Gesamt-
länge
Beschreibung
0 420 m Start Vom Parkplatz aus dem Weg oberhalb der Wieslaufschlucht (asphaltierte Straße) folgen. Wanderzeichen Rotes Kreuz, Richtung Waldenstein, Rudersberg.
1 220 m 0,42 km Bald darauf führt rechts ein geschotterter Weg relativ steil in die Schlucht. Richtung Klingenmühle, Wieslaufschlucht.
2 1280 m 0,64 km Nach Überquerung der Brücke links gehen. Kurz darauf wieder links bergab gehen (nach den verfallenen Rohrleitungen). Blaues Schild: Wieslaufschlucht.
3 1290 m 1,92 km Der Weg trifft auf die Straße Rudersberg-Welzheim. Links gehen und kurz darauf dem Hinweisschild nach Steinbach rechts folgen. Den Weiler durchqueren und dann geradeaus dem Weg in den Wald folgen.
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