Schützingen Gündelbach Wanderung


Letzte Aktualisierung: 16.01.2016

Gemütliche Wanderung von Schützingen über meist schmale Waldwege nach Gündelbach. Ein paar steile Anstiege sind zu bewältigen. Durch Wiesen und Reben geht es von Gündelbach wieder zurück. Die An- und Abstiege können sehr rutschig sein.

Länge: 15,51 km
Start: Wanderparkplatz bei der Volksbank in Schützingen
Weinberg
Blick auf den Schützinger Spiegel.
Die Detailbeschreibung, die Sie als PDF im Downloadbereich herunterladen können, beinhaltet eine genaue Beschreibung mit einer Streckenangabe in Meter von Wegpunkt zu Wegpunkt. Die Wegpunkte finden Sie vermarkt auf der Karte zur Wanderung.

Wanderbeschreibung

Schützingen

Die Wanderung führt im ersten Teil durch den Wald über einen der Strombergzüge. Hier ist sie gut bezeichnet. Im zweiten Teil führt sie weitgehend unbezeichnet über Feld- und Wiesenwege. Es empfiehlt sich daher, sich die zur Wanderung gehörende Karte auf jeden Fall auszudrucken.

Die Wanderung beginnt mit einem Spaziergang durch den sehr sehenswerten Ort Schützingen Info.

Zunächst wenden wir uns vom Parkplatz an der Volksbank nach links und wandern über die Metter in Richtung des alten Ortskerns. An der Hauptstraße (Wegpunkt 1) biegen wir rechts ab. Wie manch anderer Ort im Naturpark ist Schützingen geprägt durch alte Fachwerkhäuser. Einen halben Kilometer führt uns die kaum befahrene Straße durch den malerischen Ort. Kurz nach der Kirche (Wegpunkt 2) biegt unser Weg links ab. Dem Kirchweg folgend zweigen wir bereits nach wenigen Metern rechts in einen hohlwegartigen Feldweg ein und verlassen den Ort.

An der Überführung der EC Strecke (Wegpunkt 3) geht es geradeaus am Waldrand entlang weiter. Von hier aus haben wir einen guten Blick auf die verschiedenen Anhöhen des Strombergzuges: Von rechts nach links oder besser gesagt von Ost nach West erkennt man das Naturschutzgebiet Schützinger Spiegel – an dem die Wanderung enden wird - den Gleichenberg und den Mettenberg.

Bald führt die Wanderung in den Wald und der Weg begleitet einen breiten nicht von Bäumen bestandenen Streifen unter dem sich eine Ölleitung befindet. Sobald wir eine T-Kreuzung erreichen (Wegpunkt 4) biegen wir links ab, gehen den Weg bis zur nächsten T-Kreuzung (Wegpunkt 5) und folgen ab hier links abbiegend dem Wanderzeichen Roter Strich. Nun geht es noch eine Weile auf dem bequemen Forstweg weiter. Kurz nach der nächsten Forstwegkreuzung, die wir geradeaus überqueren, zweigt links ein Pfad ab (Wegpunkt 6). Das Schild, das hier ein Waldschutzgebiet ausweist, hilft eher bei der Orientierung als das etwas schlecht zu erkennende Wanderzeichen Roter Strich.

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Über den Burgberg nach Gündelbach

Nun wandern wir, bis wir den Wald wieder verlassen, fast ausschließlich über schmale Waldpfade und bekommen dadurch einen viel intensiveren Kontakt mit dem uns umgebenden eichenreichen Laubwald.

Zunächst müssen wir eine kurze Steigung überwinden, danach geht es etwas gemütlicher weiter. Bald trifft der Pfad auf einen Forstweg (Wegpunkt 7). Rechts abbiegend und nach wenigen Metern wieder links dem Wanderzeichen Roter Strich und damit dem schmalen Pfad folgend, erreichen wir eine Hütte mit Feuerstelle. Hier – oberhalb der Neuen Weinberge – hat man eine weite Sicht in das südlich gelegene Land. Der Blick schweift dabei von den Welzheimer Bergen bis hin zum Schwarzwald. Illingen und Lienzingen liegen vor uns - verbunden durch das grüne Band des Waldes. Aber auch den steilen Einbruch des Enztales weiter südlich kann man gut erkennen.

Wir wandern nun auf einem wenige Meter breiten Bergrücken. Insbesondere wenn sich das Laub zum Herbst hin etwas lichtet, sieht man linker Hand das Mettertal durch die Bäume hindurch schimmern und gegenüber blickt man Richtung Lienzinger Tal. Auf diesem Teil der Wanderung kann man auch erkennen, dass das Stromberggebiet das württembergische Dorado für Elsbeeren ist, stolpert man doch alle paar Meter über einen dieser vergleichsweise seltenen Bäume.

Eichenreicher Laubwald am Schreckenstein
Eichenreicher Laubwald am Schreckenstein.

Der Pfad führt bald wieder bergab und endet an der Straße von Schützingen nach Illingen (Wegpunkt 8). Nun die Straße überqueren, geradeaus über den Parkplatz gehen und kurz darauf rechts dem bekannten Wanderzeichen Roter Strich folgen und einen ziemlich gemein steilen Hang hinaufkeuchen (Wegpunkt 9). Ist dieser geschafft, geht es wie gehabt gemütlich weiter. Nach einer Weile erreichen wir den Schreckenstein. Hier kreuzen sich verschiedene Pfade (Wegpunkt 10). Die Wanderung folgt dem Wanderzeichen Roter Strich geradeaus bergauf, doch diesmal ist der Anstieg recht human. Erneut geht es eine Weile geradeaus bis der Pfad auf einen befestigten Weg (Wegpunkt 11) trifft. Nun links abbiegen und weiter dem Wanderzeichen Roter Strich folgen.

Jetzt heißt es ein klein wenig aufpassen. Das Wanderzeichen wechselt und der Abzweig, der rund 400 Meter später auf der linken Seite kommt, kann vielleicht verpasst werden. Der Weg, dem wir folgen wollen, ist ein schmaler Pfad und mit den Wanderzeichen Blaues Kreuz bzw. Schreckenstein Rundweg bezeichnet (Wegpunkt 12). Es geht bergab. Ein Forstweg kreuzt bereits nach wenigen Metern (Wegpunkt 13), wir gehen links und kurz darauf wieder rechts (Blaues Kreuz). Wir orientieren uns an diesem Wanderzeichen bis wir den Wald verlassen und überqueren dabei noch den ein oder anderen Forstweg.

Im Tal angekommen (Wegpunkt 14) verlassen wir den Wald, wenden uns nach links und folgen dem Wanderzeichen Blaues Kreuz hinaus in die Wiesenlandschaft Richtung GündelbachInfo. Der Pfad trifft kurz vor dem Ortseingang auf einen geteerten Feldweg (Wegpunkt 15).Ab hier folgt die Wanderung weitgehend unbezeichneten Wegen und führt durch eine Feld- und Wiesenlandschaft zu den Weinbergen.
Die Wanderung führt links Richtung Mettertal weiter. Wir folgen dem Teerweg bis zur nächsten T-Kreuzung (Wegpunkt 16). Dort rechts abbiegen und zur Straße gehen, erneut rechts abbiegen und einige Metern an der Straße entlang wandern. Bald darauf biegen wir links (Wegpunkt 17) in den befestigten Feldweg ab.

Durch Feld, Wiesen und Weinberg

An der nächsten T-Kreuzung (Wegpunkt 18) biegen wir links ab und wandern parallel zum Streitenbach oder besser gesagt zum Gehölzstreifen entlang des Baches. Den ersten links abzweigenden Weg nehmen (Wegpunkt 19) und nach der Überquerung des Streitenbaches wandern wir links weiter bis wir einen geteerten Feldweg erreichen (Wegpunkt 20). Nun rechts abbiegen und den dritten rechts abzweigenden Teerweg (Wegpunkt 21) in Richtung Feldgehölz nehmen.

Wenn wir am Fuß des Weinbergs angekommen sind (Wegpunkt 22) folgen wir dem Weg in den Weinberg hinein. Den rechten Zweig nehmend wandern wir nun durch die Reben, kommen an einem Naturdenkmal vorbei und haben bald darauf einen schönen Ausblick auf die Schützinger Obstwiesen, in denen uns Gartenrotschwanz oder verschiedene Spechtarten begegnen können. Weiter geht es geradeaus, wir verlassen die Reben, streifen ein wenig den Wald und stehen bald vor einem anderen Weinberg – dem Schützinger Spiegel. Allerdings zweigt die Wanderung an dieser Stelle (Wegpunkt 23) links in die Obstwiesen ab. Wer noch Energie hat, dem sei empfohlen geradeaus weiter zu gehen und das interessante Naturschutzgebiet zu besuchen. Details können Sie auf der Seite Schützinger Spiegel nachlesen.

Der erste links abzweigende Weg (Wegpunkt 24) führt uns weiter durch die Obstwiesen aber auch Richtung Schützingen und damit dem Ende der Wanderung entgegen. Am Ortseingang (Wegpunkt 25) geradeaus der Schönblickstraße folgen und auf dieser bis zum Ausgangspunkt zurück gehen.

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Nach obenHöhepunkte der Wanderung

ZurückGündelbach

Gündelbach ist ein malerischer Ort mit einer Vielzahl an schmucken Fachwerkhäuschen, die vielfach aus dem dem 18. Jahrhundert stammen. Der Ort liegt im Mettertal und ist geprägt durch den Weinbau. Es lohnt sich, auch über die Wanderung hinaus, durch den Ort zu spazieren und ggf. in eines der verschiedenen Restaurants einzukehren. Etwas außerhalb von Gündelbach gibt es größere Weingüter wie den Sonnenbach- oder den Steinbachhof.

ZurückSchützingen

Der kleine Ort Schützingen war nach dem 30 jährigen Krieg menschenleer. Österreichische Flüchtlinge, die wegen ihres Glaubens vertrieben wurden, wurden in der Folge hier wieder angesiedelt. Der südlich der Durchgangstraße (L 1131) gelegene alte Ortskern besteht aus einer Vielzahl sehenswerter Fachwerkhäuser.


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Auszug aus der Detailbeschreibung:
Weg-
punkt
Etappen-
länge
Gesamt-
länge
Beschreibung
0 140 m Start Vom Parkplatz aus links Richtung Ort gehen.
1 280 m 0,14 km An der "Hauptstraße" rechts abbiegen.
2 570 m 0,42 km Kurz nach der Kirche links in den Kirchweg einbiegen und gleich den ersten Weg rechts nehmen.
3 1230 m 0,99 km Die Gleise überqueren und dann geradeaus am Waldrand entlang weiter.
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Download: gpx Datei, gezippt
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