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Schützinger Spiegel


Letzte Aktualisierung: 29.04.2010

Der kleine Ort Schützingen im Mettertal liegt eingebettet zwischen Obstwiesen unterhalb des Gaus– und Endbergs. Wie an anderen Stellen im Naturpark auch sind die dort liegenden Weinberge rebflurbereinigt worden. Was für den Winzer eine Arbeitserleichterung darstellt, das ist für das Landschaftsbild und die Pflanzen– und Tierwelt ein herber Verlust. Schon früh erkannte man allerdings, dass Teile dieser Kulturlandschaft Wert waren, erhalten zu bleiben. So entstand das Naturschutzgebiet Schützinger Spiegel.

Blick auf den Schützinger Spiegel.
Blick auf den Schützinger Spiegel. © Marko Leson

Ehemaliger Weinberg

Wie an anderen Stellen im Naturpark auch sind die dort liegenden Weinberge rebflurbereinigt worden. Was für den Winzer eine Arbeitserleichterung darstellt, das ist für das Landschaftsbild und die Pflanzen- und Tierwelt ein herber Verlust. Schon früh erkannte man allerdings, dass Teile dieser Kulturlandschaft Wert waren, erhalten zu bleiben. So entstand das Naturschutzgebiet Schützinger Spiegel.

Der Bereich des NSG wurde von der Flurbereinigung ausgespart, die alten Trockenmauern blieben erhalten und durchziehen heute immer noch den steilen Hang. Das Gebiet umfasst dabei drei unterschiedliche Biotoptypen. Im westlichen Hangbereich hat bereits eine starke Verbuschung stattgefunden. Schlehen haben sich ausgebreitet und die Fläche in Besitz genommen.

Nach obenOrchideen

Der weit größere Teil des Hanges wird aber geprägt durch einen Trespen-Halbtrockenrasen. Auf diesem trocken-warmen Standort gedeihen verschiedene seltene Orchideenarten. Das sind beispielsweise

  • Bocks-Riemenzunge (Himanthoglossum hircinum)
  • Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea)
  • Mücken-Handwurz (Gymnadenia conopsea)
  • Spinnen-Ragwurz (Ophrys sphecodes)
  • Hundswurz (Anacamptis pyramidalis)

Auch der markante Diptam (Dictamnus albus) kann hier beobachtet werden.

Die Wanderung Schützingen-Füllmenbacher Hof startet in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebietes. Die spannende botanische Wanderung führt weiterhin zu den Naturschutzgebieten Füllmenbacher Hofberg und Diefenbacher Mettenberg. Ihren besonderen Reiz entfaltet die Wanderung im Spätfrühjahr wenn eine Vielzahl unterschiedlicher Orchideenarten blühen, die man auf dieser Wanderung sehen kann.

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Alle Bilder: © Marko Leson
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