Genießerpfad: Ibacher Panoramaweg


Letzte Aktualisierung: 15.09.2019

Die gemütliche 11, 5 km lange Wanderung führt rund um das Hochtal von Ibach. Sie bietet Panoramablicke auf die Alpen, Ibach und auf den Feldberg. Auch das Naturschutzgebiet Ibacher Moos wird gestreift. Wer Glück hat, der sieht vielleicht einen Auerhahn.

Länge: 11,56 km
Start: Wanderparkplatz an der L150 von St. Blasien nach Todtmoos in der Nähe des Abzweigs nach Ibach.
Panoramablick auf Ibach.
Panoramablick auf Ibach.
Die Detailbeschreibung, die Sie als PDF im Downloadbereich herunterladen können, beinhaltet eine genaue Beschreibung mit einer Streckenangabe in Meter von Wegpunkt zu Wegpunkt. Die Wegpunkte finden Sie vermarkt auf der Karte zur Wanderung.

Wanderbeschreibung

Angenehme Wanderung um Ibach herum. Neben den Panoramablicken zu den Alpen wandert man auf der ersten Hälfte der Wanderung durch eine almenähnliche Wiesen- und Weidenlandschaft und blick dabei annähernd stetig ins Tal. Die zweite Hälfte der Wanderung führt mehr durch Wald.

Die Wanderung beginnt am Kohlhüttenparkplatz an der L 150 von St. Blasien nach Todtmoos.

Vom Kohlhüttenparkplatz wandert man zunächst ein paar Minuten an der Straße entlang bevor der Pfad in eine Alm abzweigt. Ein Schild weist einen gleich auf die Risiken hin, die mit der Überquerung einer von Rindviechern bevölkerten Weide einhergehen: Hunde sollte man anleinen und Mutterkühen generell aus dem Weg gehen.

Auf meiner Wanderung bestand keine Gefahr. Die stattlichen Tiere sind weit weg und schauen desinteressiert in eine andere Richtung.

Zum Ibacher Alpenpanorama

Weiden und Wiesen sind auf weiten Teilen der Wanderung die prägenden Landschaftselemente. Zu Beginn gibt es noch einen Wechsel mit Waldanteilen und vielen in den Weiden stehenden solitären Bäumen. Doch bald schon wandert man nur noch durch offene Landschaft oder am Waldrand entlang. Oberhalb des Ibacher Talkessels hat man einen Panoramablick auf das Tal. Die eine oder andere Informationstafel erklärt wie die Landschaft entstanden ist. Interessant sind die Ausführungen zu den Gemeinschaftswiesen (Allmenden), die für die Region so typisch sind, oder auch über die Maßnahmen, die ergriffen wurden, um diese Kulturlandschaft vor der Rückeroberung durch die Natur zu schützen. Dabei wird die aufkommende Naturverjüngung verschiedener Baumarten, die zu einer natürlichen Waldentwicklung führen würde, beseitigt, um das offene Landschaftsbild zu erhalten.

Schließlich erreicht man den Höhepunkt der Wanderung: einen grandiosen Fernblick auf die Alpen.

Naturschutzgebiet Kirchspielwald Ibacher Moos

Nach einer Weile steigt man schließlich ab ins Tal und durchquert die kleine Siedlung. Auf der anderen Talseite ändert sich der Charakter der Wanderung. Nun wandern wir die meiste Zeit durch geschlossenen Wald. Plötzlich fällt ein Wechsel in der Vegetation auf. Gerade noch an stattlichen Bäumen vorbeigekommen, stehen plötzlich ein paar traurige Baumgestalten vor uns. Dürr und tot mit abblätternder Rinde warten sie auf ihren Zerfall. Wir haben das Naturschutzgebiet Kirchspielwald Ibacher Moos erreicht. Eine Informationstafel klärt uns darüber auf, dass es hier noch Restbestände von Auerhähnen geben soll.

Ein paar Brücken müssen wir überqueren und sind dann schnell durch das Moos gewandert. Die verbleibenden Kilometer wandern wir weiter durch Wald und ab und an am Waldrand entlang.

Fazit

Angenehme Wanderung durch eine interessante Südschwarzwald Landschaft. Sie hat ein paar Steigungen ist aber insgesamt nicht wirklich anstrengend.

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Wandern mit Hund

Rund die Hälfte der Wanderung ist schattenlose Wiesenlandschaft. Da die Wanderung sich auf rund 1000 m Höhe befindet, ist es hier nicht ganz so warm wie im kollinen Gebieten. Dennoch: Im Hochsommer wird ihr Hund auch hier gegrillt.

Unbedingt beachten sollte man die Verhaltensregeln, wenn man eine Weide überquert auf der sich Kühe befinden. Wie auch im Naturschutzgebiet herrscht hier Leinenpflicht.

Auf einen Blick

Wasser: Eher rar.
Schwimmen: Nein
Steigung: Es sind wenige etwas steilere Abschnitte vorhanden.
Straßen: Kurze Strecken verlaufen auf Straßen mit geringem Verkehr.
Orte: Wenige hundert Meter durch Ibach.
Schwierigkeiten: Keine.
Exposition: Mehr als die Hälfte der Wanderung führt schattenlos über Wiesen und Almen.
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Nach obenHöhepunkte der Wanderung

ZurückNaturschutzgebiet Kirchspielwald-Ibacher Moos

Mit 5695 ha hat das Naturschutzgebiet eine stattliche Größe. Kennzeichnend ist die Vielfalt der unterschiedlichen Lebensräume im Gebiet. So wechseln sich naturnahe Wälder, Fließgewässer, Moore, Borstgrasrasen und Magerwiesen ab. Mit dem angrenzenden Schonwald kommt die Gesamtfläche auf rund 800 ha. Aufgrund der Höhenlage ist das Klima hier recht rau und es finden sich Arten, die auch in Tundra heimisch sind. Laut Informationstafel wurden 100 Pflanzen bzw. 50 Tierarten kartiert, die in den Rote Listen geführt werden. Unter anderem kommt im Schutzgebiet das seltene Auerwild vor.


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Auszug aus der Detailbeschreibung:
Weg-
punkt
Etappen-
länge
Gesamt-
länge
Beschreibung
0 880 m Start Vom Parkplatz aus zurück zur Straße und rechts dem Pfad entlang der Straße folgen.
1 360 m 0,88 km Nach Querung der Wiese an der T-Kreuzung rechts wenden und dem asphaltierten Weg folgen.
2 490 m 1,24 km Nach der Kuppe scharf links gehen. Den asphaltierten Weg verlassen und dem Schotterweg leicht bergauf folgen. Richtung Klosterweiher.
3 1300 m 1,73 km An der Weggabel rechts bergauf gehen. Richtung Klosterweiher.
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