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Neidlingen Albtrauf Wanderung


Letzte Aktualisierung: 24.01.2015

Die rund 15,5 km lange Wanderung führt oberhalb des Neidlinger Tals mit herrlichen Aussichten zum Deutschen Haus. Von dort geht es gemütlich durch Laubwälder zum Naturschutzgebiet Erkenberg Wasen und weiter durch ausgedehnte Streuobstwiesen. Der Abstieg zum Deutschen Haus ist sehr steil und rutschig. Wanderstöcke können hier hilfreich sein.

Die Traufrandwanderung bietet immer wieder herrliche Aussichten in das Neidlinger Tal.
Die Traufrandwanderung bietet immer wieder herrliche Aussichten in das Neidlinger Tal. © Marko Leson

Daten der Wanderung

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Lage der Wanderung

© Baselayer by OpenStreetMap (und) Mitwirkende, Lizenz: ODbL. © Overlays by www.Schoener-Suedwesten.de

Höhenprofil

Höhenprofil

Wertung

Note 2

Daten

Länge: 15,54 km

Ausgangspunkt: Parkplatz Eckhöfe am Bläsiberg oberhalb Neidlingen direkt am Albtrauf (L 1200) an der Straße von Neidlingen nach Wiesensteig.

Parkplatz GPS (Lat,Lon): 48.571879, 9.592245

Wanderkarte: Freizeitkarte 524, Bad Urach - Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Die Detailbeschreibung, die Sie im Downloadbereich aufrufen können, beinhaltet eine genaue Beschreibung mit einer Streckenangabe in Metern von Wegpunkt zu Wegpunkt. Die Wegpunkte finden Sie vermarkt auf der Karte zur Wanderung.

Wanderbeschreibung

Am Albtrauf entlang

Die Wanderung startet am Parkplatz Eckhöfe am Bläsiberg oberhalb von Neidlingen. Von hier wendert man sich zunächst nach Norden (Wegpunkt 0). Recht bald erreicht man die Traufkante. Die "Alte Steige" (Wegpunkt 1) kommt an dieser Stelle von Neidlingen empor, doch noch interessiert sie uns nicht. Rechts geht es einem schmalen Pfad folgend in den Wald hinein. Wobei das nur bedingt richtig beschrieben ist. Zwischen der Wiesenlandschaft auf der Hochfläche und der eigentlichen Traufkante liegt ein nur schmaler Streifen Wald. Die Wegführung wurde so gewählt, dass der Pfad mehr oder weniger hart am Rand der Traufkante entlang führt. Deswegen sieht man auch immer wieder durch den schmalen Waldstreifen das Grün der Wiesen durchschimmern.

Auf diesem Pfad legen wir eine sehr lange Strecke zurück. Steile Abfälle wechseln sich mit weniger steilen ab, Felsformationen und manch in den Weg hängender Ast geben dem Weg einen abenteuerlichen Charakter. Grandios sind die Aussichten, die sich einem an den verschiedenen in den Wald geschlagenen Schneisen bieten: Vor einem der runde Kegel des Erkenbergs, das Neidlinger Tal mit seinen ausgedehnten Streuobstbeständen, in der Ferne die Limburg mit ihrem kahlen Kopf und ihrer unverkennbaren Silhouette, geprägt durch die schopfartig auf dem Gipfel wachsenden wenigen Einzelbäume.

Fliegerdenkmal und Jahrhundertstein

Auf dieser Strecke (Wegpunkt 2–8) kommt man an verschiedenen Gedenksteinen vorbei. Der Jahrhundertstein ist ein Kunstwerk aus mehreren Steinen in die Schlagwörter mit Bezug zum 20. Jahrhundert eingemeißelt sind. Näheres zum Kunstwerk findet man bei (1)

Zwei weitere Gedenksteine erinnern an die hohe Opferzahlen, die Flugzeug- bzw. Hubschrauberunglücke am Bossler seit den 40er Jahren gefordert haben. Wikipedia (2) listet acht Ereignisse und die Stuttgarter Zeitung (3) nennt 28 Opfer.

Zum Deutschen Haus

Nach dem Fliegerkreuz geht es den Albtrauf Richtung Deutsches Haus hinab. Ungefähr ab den Jahrhundersteinen hört man die Autobahn. Im Abstieg dann schallt sie einem fast die Ohren weg. Schade, denn landschaftlich ist auch der Abstieg einmalig. Allerdings sollte man hier etwas umsichtig bergab gehen. Recht steil und rutschig wird es, und schnell kann man mal ins Stolpern geraten.

Traumhafte Aussichten

So erreicht man das Deutsche Haus (Wegpunkt 9–11), biegt links ab und wandert nun über lang gezogene, gemütliche Forstwege Richtung Häringen (Wegpunkt 12–18). Kurz vor dem kleinen Weiler verlässt man den Wald und wieder breitet sich vor einem ein herrliches Landschaftsbild aus.

Ab Häringen geht es bergauf, zunächst noch recht gemütlich durch die Obstwiesen, bald aber schon steil werdend durch den Wald. Aber lang zieht sich der Aufstieg nicht. Kaum oben angekommen (Wegpunkt 19–21) geht es wieder bergab. Der nun folgende Abschnitt führt uns durch einen recht steilen Hang. Rechter Hand schneidet der Weg etliche Felsbänder an, Buchen umschlingen in klammernder Umarmung manchen Stein, um sich an Ort und Stelle festhalten zu können.

Erkenbergwasen - orchideenreiche Wacholderheide

Etwas später erreicht man den Waldrand (Wegpunkt 22–23). Und wieder: ein herrlicher Blick ins Neidlinger Tal. Doch vor lauter Aussicht sollte man nicht das übersehen, was sich gerade am Wegrand so tut. Zur Rechten erstreckt sich das Naturschutzgebiet Erkenbergwasen. Alte Weidebuchen mit tief angesetzten vielstämmigen und knorrig wirkenden Kronen prägen genauso das Bild wie die vielen Wacholderbüsche. Wer botanisch interessiert ist, der sollte einen Abstecher in das Gebiet machen. Wer zur richtigen Jahreszeit unterwegs ist, der findet etliche blühende Orchiedeenarten.

Weiter bergab gehend erreicht man Neidlingen (Wegpunkt 24–25), durchquert den Ort und wandert unterhalb des Reußensteins durch Obstwiesen. So gelangt man zur eingangs erwähnten "Alten Steige" und kommt ihr folgend wieder zurück zum Ausgangspunkt (Wegpunkt 26–30).

Video: Neidlingen Albtrauf Wanderung

Link führt zu YouTube.com

Alle Bilder: © Marko Leson
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Nach obenHöhepunkte der Wanderung

ZurückNaturschutzgebiet Erkenbergwasen

Der Erkenberg ist ein markanter Zeugenberg, der scih kegelförmig über dem Neidlinger Tal erhebt. Das Naturschutzgebiet, das sich auf der Bergkuppe befindet, besteht zum einen aus Wald und zum anderen aus einer orchideenreichen Wacholderheide. Zur passenden Jahreszeit findet man hier Küchenschellen, Mücken–Handwurz oder die Bienen–Ragwurz. Vom Naturschutzgebiet aus hat man einen herrlichen Blick auf das Neidlinger Tal und den Albtrauf.


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Auszug aus der Detailbeschreibung:
Weg-
punkt
Etappen-
länge
Gesamt-
länge
Beschreibung
0 300 0 Vom Parkplatz aus dem Wirtschaftsweg entlang des Waldrandes Richtung Norden folgen.
1 2170 300 Am ersten Abzweig auf der freien Hochfläche links Richtung Wald ("Alte Steige") gehen. Nach wenigen Schritten am Waldrand rechts abbiegen. Wanderzeichen Roter Pfeil, HW 7.
2 700 2470 Nach einer Weile zweigt links Pfad nach Häringen ab – NICHT folgen. Stattdessen rechts gehen, nach wenigen Metern links dem Grasweg folgen. Das Zeichen Roter Pfeil sieht man erst etwas später.
3 230 3170 Nach dem Aussichtspunkt mit Bank und Tisch unter einer Hochspannungsleitung trifft der Pfad am Waldrand einen Wirtschaftsweg. Geradeaus Richtung Jahrhundertsteine, Deutsches Haus.
4 190 3400 Fast am Ende eines leichten Anstieges, den der Wirtschaftsweg macht, links dem Pfad in den Wald folgen. Roter Pfeil, Schwarzes T auf Gelben Grund.
...

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