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Premiumweg Heidelbeerweg bei Enzklösterle


Letzte Aktualisierung: 27.10.2018

Insbesondere der erste Teil des sich schleifenartig um Enzklösterle legenden 12,5 km langen Premium Wanderweges beeindruckt mit felsigen und abenteuerlichen Pfaden. Der zweite Teil der Wanderung ist dann deutlich ruhiger und gemütlicher.

Der Heidelbeerweg führt kurz hinter Enzklösterle durch ein Felsenmeer rauf auf den Schöllkopf.
Der Heidelbeerweg führt kurz hinter Enzklösterle durch ein Felsenmeer rauf auf den Schöllkopf. © Marko Leson

Daten der Wanderung

Anmeldung

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Lage der Wanderung

© Baselayer by OpenStreetMap (und) Mitwirkende, Lizenz: ODbL. © Overlays by www.Schoener-Suedwesten.de

Höhenprofil

Höhenprofil

Wertung

Note 2

Daten

Länge: 12,45 km

Ausgangspunkt: Parkplatz an der Touristinfo in Enzklösterle.

Parkplatz GPS (Lat,Lon): 48.6669211410295, 8.47056129536456

Wanderkarte: Freudenstadt, Kniebis, oberer Neckar, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord (4), Landesvermessungsamt Baden-Württemberg

Die Detailbeschreibung, die Sie im Downloadbereich aufrufen können, beinhaltet eine genaue Beschreibung mit einer Streckenangabe in Metern von Wegpunkt zu Wegpunkt. Die Wegpunkte finden Sie vermarkt auf der Karte zur Wanderung.

Wanderbeschreibung

Der Heidelbeerweg startet an der Touristinformation in Enzklösterle.

Zunächst geht man durch den Ort am Spielplatz vorbei, quert bald darauf die Hauptsraße und orientiert sich auf der anderen Straßenseite Richtung Wald (Wegpunkt 0–2).

Auf den Schöllkopf rauf

Die Wanderung führt auf den Schöllkopf vorwiegend über Erdwege und schmale Pfade. Am Anfang wandern wir durch einen schönen Tannenwald, zwischen den starken Tannen schieben sich die jungen Bäume bereits durch die reichlich vorhandenen Lücken und formen ein abwechslungsreiches Waldbild. Anschließend geht es durch ein von grünen Moosen überzogenes Felsenmeer. Schließlich endet der Pfad auf dem Schöllkopf. Hier führt einem der Heidelbeerweg durch mächtige Felsen hindurch (Wegpunkt 3–9).

Aussichtsplattform

Auf breiteren Erdwegen wandert man bald darauf bergab zu der mitten in den Wald gebauten überdimensionalen und – zumindest auf mich – wie ein Fremdkörper wirkenden Aussichsplattform (Wegpunkt 10). Von hier hat man einen nicht übermäßig beeindruckenden Blick ins Tal. Ich frage mich, warum die Plattform überhaupt gebaut wurde. Es wirkt als hätten extra ein paar Bäume dafür gefällt werden müssen, damit man durch eine Schneise überhaupt erst ins Tal sehen kann.

Enzpromenade

Es geht weiter bergab. Durch ein Bachtal erreicht man nach einer Weile die von der B 294 nach Enzklösterle herabführende Kreisstraße (Wegpunkt 11–16), überquert diese und wandert noch eine Weile weiter, bis man den Ortsrand (Wegpunkt 17) erreicht. Durch den Ort führt der Heidelbeerweg zur Enzpromenade (Wegpunkt 18–19). Zwischen Enz und Wiesen spaziert man unweit des Ortes entlang, überquert die Enz und erreicht bald wieder den Wald (Wegpunkt 20–21).

Heidelbeerschaukel an der Erdbeerplatte

Die Wanderung macht nun eine weitere Schleife und führt über Erdbeerplatte (Wegpunkt 22) an der Heidelbeerschaukel zum Rotwildpark (Wegpunkt 23–25). Dieser Teil des Weges führt über breitere, häufig unbefestigte Erdwege. Am Rotwildgehege vorbei erreicht man bald wieder den Ortsrand (Wegpunkt 26). Eine weitere kurze Runde führt oberhalb von Enzklösterle durch den Wald. Am Wegrand kommt man an eine beeindruckend mächtige Fichte vorbei.

Auch auf dem letzten Teil des Weges (Wegpunkt 27–29), der wieder durch Enzklösterle führt, kommen wir an einer beeindruckenden Baumgestalt vorbei. Eine mächtige solitäre Douglasie mit weit hinabreichenden, ausladenden und sperrigen Ästen steht in der Nähe der Kirche. Von hier ist es dann nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt (Wegpunkt 30–31).

Fazit

Der Heidelbeerweg macht insbesondere auf der ersten Schleife an einigen Stellen den Eindruck eines künstlich aufgrund touristischer Überlegungen angelegten Weges. Gerade die Aussichtsplattform wirkt wie ein Fremdkörper in der Landschaft. Der erste Teil der Wanderung, bis man wieder Enzklösterle erreicht hat, ist gleichwohl der schönere Teil des gesamten Weges.

Premiumwege sprießen wie Pilze aus dem feuchten Herbstboden und es gibt sie mittlerweile im Dutzend billiger. Dabei ist nicht überall Premium drin, wo auch Premium draufsteht. Zumindest suggeriert „Premium“ &ndsah; zumindest bei mir – etwas besonderes und außergewöhnliches. Davon sollte man sich aber grundsätzlich nicht täuschen lassen. Der Heidelbeerweg ist vor allen Dingen sehr gut beschildert und auch unbestreitbar schön, aber Premium? Bei mir löst „Premium“ immer noch andere Assoziationen aus, aber sei's drum, ich werde wohl langsam umlernen müssen. ..


Alle Bilder: © Marko Leson
Bild
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Nach obenHöhepunkte der Wanderung

ZurückDouglasie im Kurpark

Eine monumentale Douglasie mit beeindruckenden Dimensionen und einer urigen Baumgesgestalt wächst im Kurpark von Enzklösterle. Das an den Baum genagelte Schild weist die Daten von 2005 aus: stattliche 37,5m hoch bei einem Stammumfang von 6,25m war der Riese damals. Im Jahr 1880 wurde der Baum gepflanzt. Mittlerweile in die Jahre gekommen, werden die ersten baumchirurgischen Maßnahmen an den tief herunterhängenden Ästen des Solitärs ergriffen, aber insgesamt (2018) eine vitale und überaus stattliche Erscheinung, die bestimmt noch etliche Jahre und Jahrzehnte vor sich hat.

ZurückRotwildgehege Enzklösterle

Von der Tourist Info in Enzklösterle wendet man sich Richtung Wald und spaziert immer geradeaus bis man – sinnigerweise – die Hirschtalstraße erreicht. Ungefähr am Skihang befindet sich das Rotwildgehege. Ein kleiner Rundweg führt rund um das Gehege. Da es recht übersichtlich ist, sollte man keine Probleme haben die Hirsche zu Gesicht zu bekommen. Die Hirschbrunft dauert von September bis Anfang Oktober. Gerade dann könnte sich ein Besuch lohnen.


Nach obenDownload: GPS und Wanderbeschreibung

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Auszug aus der Detailbeschreibung:
Weg-
punkt
Etappen-
länge
Gesamt-
länge
Beschreibung
0 170 0 Vom Parkplatz an der Touristinfo Richtung Spielplatz gehen und geradeaus Richtung kleinem Teich gehen.
1 280 170 Bald an der T–Kreuzung rechts abbiegen und zur Straße vorgehen. Diese leicht rechts queren und dann sofort in den Weg einbiegen. Wanderzeichen: Bollenhut
2 150 450 Am letzten Haus endet der Teerweg. Linken Gabelzweig bergauf folgen. Wanderzeichen Bollenhut, Blaue Raute.
3 230 600 Bald darauf nach steilem Anstieg kreuzt ein Forstweg. Links gehen Richtung Schöllkopf, Nonnenmiß.
4 140 830 Kurz darauf rechts abbiegen, dem Pfad wenige Meter folgen und den relativ breiten Erdweg verlassen und links bergauf gehen. Wanderzeichen Bollenhut.
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