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Über den Nägelesfelsen zur Karlslinde


Letzte Aktualisierung: 06.02.2016

Die schöne rund 15,5 km lange Wanderung bei Bad Urach beginnt bei Dettingen und führt zunächst den Albtrauf hinauf zu den berühmten Höllenlöchern. Vorbei am Nägelesfelsen geht es über die Karlslinde zum Schillingskreuz. Über weite Teile folgt die Wanderung schmalen Pfaden. Steile Auf– und Abstiege sind zu bewältigen.

Den Albtrauf hinauf.
Den Albtrauf hinauf. © Marko Leson

Daten der Wanderung

Anmeldung

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Lage der Wanderung

© Baselayer by OpenStreetMap (und) Mitwirkende, Lizenz: ODbL. © Overlays by www.Schoener-Suedwesten.de

Höhenprofil

Höhenprofil

Wertung

Note 2

Daten

Länge: 15,51 km

Ausgangspunkt: Parkplatz am Waldrand oberhalb des Schützenvereins Dettingen.

Parkplatz GPS (Lat,Lon): 48.51828587119, 9.37006701648401

Wanderkarte: Freizeitkarte 524, Bad Urach - Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Die Detailbeschreibung, die Sie im Downloadbereich aufrufen können, beinhaltet eine genaue Beschreibung mit einer Streckenangabe in Metern von Wegpunkt zu Wegpunkt. Die Wegpunkte finden Sie vermarkt auf der Karte zur Wanderung.

Wanderbeschreibung

Die Wanderung beginnt am Parkplatz am Waldrand oberhalb des Schützenvereins Dettingen. Für ein paar Meter folgt sie zunächst dem Dettinger Bienenlehrpfad. Dann geht es weiter am Waldrand entlang Richtung Bad Urach (Wegpunkt 0–2).

Nägelesfelsen bei Bad Urach

Am Ortsrand biegt die Wanderung in den Wald. Von nun an geht es zunächst gemächlich über Forstwege den Wald hinauf. Der Bannwald Nägelesfelsen Info liegt auf dem Weg. Hier überlagern sich die Schutzkategorien: Das Gebiet ist Bannwald, Naturschutzgebiet und Kernzone zugleich. Es handelt sich um einen typischen Hangwald. Steilheit und Exposition haben einen besonderen Lebensraum entstehen lassen. Seit 1924 ruht die Bewirtschaftung. Wer aber eine Aneinanderreihung alter mächtiger Buchen erwartet, der wird enttäuscht werden. Die Standortbedingungen lassen solch mächtigen Baumgestalten hier nicht zu. Zu schwer ist das Leben auf den trockenen Böden(Wegpunkt 3).

Zu den Höllenlöchern

Allerdings streift die Wanderung den Bannwald nur an der unteren Hanggrenze. Eine Weile folgt man noch dem Forstweg, bis es etwas später dann bergauf geht. Diesmal auf einem typischen, steilen Albaufstiegspfad. Kaum ist man oben, steht man vor einem eingezäunten Bereich: Eines der Höllenlöcher Info liegt vor einem, mit einem Zaun geschützt vor plötzlich hereinfallenden Wanderern (Wegpunkt 4–6).

Nun wandert man an der Traufkante entlang. Die ein oder andere Bank erlaubt einen Blick zur Burgruine Hohen Urach, die mächtig über den Ermstal thront und von hier aus den Eindruck macht, als würde sie unmittelbar unter einer steilen Felswand erbaut worden sein. Doch das täuscht, tatsächlich steht sie frei auf einer Anhöhe.

Bis zum noch etliche Kilometer entfernten Abstieg geht es die meiste Zeit auf einen mehr oder weniger ebenen Pfad an der Traufkante entlang. Wir kommen oberhalb einer kleinen „Schlucht“ vorbei. Der Mini-Canyon weist die Stelle, wo die Alb eines Tages abbrechen wird. Kurz darauf führt der Weg zum nächsten Höllenloch (Wegpunkt 7). Die folgenden Höhepunkte sind die Aussichtspunkte Buckleter Kapf, Deckelesfels und die Karlslinde (Wegpunkt 8–15).

Vom Schillingskreuz zurück nach Buchhalde

Bis zum Schillingskreuz (Wegpunkt 16–18) Infowandert man so fast ausschließlich über schmale Pfade durch typische Albwälder. Die Wanderung ist ausgesprochen angenehm und entspannend. Wie immer auf der Alb können diese Pfade allerdings bei entsprechender Witterung ziemlich glatt und rutschig werden.

Kurz vor dem Schillingskreuz beginnt der Abstieg und erreicht die Straße von Buchhalde nach Hülben (Wegpunkt 19–20). Hier wendet man sich rechts und folgt dem Straßenverlauf ein kurzes Stück. Kurz darauf biegt man links in die Wiesen ein und wandert Richtung Buchhalde. Durch den Ort gehend erreicht man nach ca. xy Kilometern wieder den Ausgangspunkt (Wegpunkt 21–26).


Alle Bilder: © Marko Leson
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Nach obenHöhepunkte der Wanderung

ZurückSchillingskreuz

Das Schillingskreuz ist ein Denkmal, das an einen Mann namen Schilling erinnern soll, der 1341 auf der Bärenjagd verunglückte. Auf dem Weg nach Hause verstarb der Mann wohl an dieser Stelle. 1904 wurde das Denkmal errichtet.

ZurückNägelesfelsen – Bannwald und Naturschutzgebiet

Die weiße Felswand steht bereits seit 1937 unter Naturschutz. Länger noch wird der umgebende Wald nicht bewirtschaftet. Seit fast 100 Jahren können sich hier ungestört von Menschenhand urwaldartige Strukturen entwickeln. 1924 wurde der Wald zum Bannwald erklärt und mit dieser Erklärung die Bewirtschaftung eingestellt. Verständlich, dass der schon so lange Zeit geschützte Bereich auch zu einer der Kernzonen des Biosphärengebiets wurde.

ZurückHöllenlöcher

An der Traufkante oberhalb von Bad Urach finden sich die sogenannten Höllenlöcher. Holzzäune schützen den Wanderer davor plötzlich und unvermittelt in die Tiefe zu stürzen. Es handelt sich dabei um Spalten wie sie in einem Karstgebirge, wie der Schwäbischen Alb, nicht ungewöhnlich sind. Unweit der Höllenlöcher findet sich noch ein anderes interessantes Phänomen: Schluchtartige Einschnitte direkt am Pfad, der entlang der Traufkante führt, zeigen, wie sich die Alb langsam zurückbewegt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis an dieser Stelle ein Bergsturz stattfinden wird.


Nach obenDownload: GPS und Wanderbeschreibung

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Auszug aus der Detailbeschreibung:
Weg-
punkt
Etappen-
länge
Gesamt-
länge
Beschreibung
0 1370 0 Vom Parkplatz aus am Waldrand entlang Richtung Bad Urach gehen (Dettinger Bienenlehrpfad). Wanderzeichen Gelber Ring.
1 470 1370 Am Siedlungsrand links bergauf gehen. Wanderzeichen Blauer Pfeil, Richtung Höllenlöcher.
2 370 1840 Nach dem Anstieg zweigt ein Pfad (Linkskehre) Richtung Nägelesfelsen ab. Wanderzeichen Gelber Ring.
3 1220 2210 Ein Forstweg kreuzt. Rechts bergauf gehen. Wanderzeichen rotes, liegendes Y
4 740 3430 Der Weg gabelt sich. Linkem Gabelzweig bergauf folgen. Wanderzeichen Gelber Ring, Richtung Höllenlöcher.
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