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Über die Große Schrecke zur Langen Steige


Letzte Aktualisierung: 09.07.2017

Die Wanderung führt über Pfade und befestigte Wanderwege durch schluchtartige Wälder. Viele Felsformationen am Wegrand. Der Aufstieg an der Großen Schrecke ist steil und rutschig. Wanderschuhe erforderlich

Eine Treppe aus Holzbohlen überwindet den letzten Anstieg an der Großen Schrecke.
Eine Treppe aus Holzbohlen überwindet den letzten Anstieg an der Großen Schrecke. © Marko Leson

Daten der Wanderung

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Lage der Wanderung

© Baselayer by OpenStreetMap (und) Mitwirkende, Lizenz: ODbL. © Overlays by www.Schoener-Suedwesten.de

Höhenprofil

Höhenprofil

Wertung

Note 1

Daten

Länge: 12,1 km

Ausgangspunkt: Parkplatz am Waldrand in Schlattstall

Parkplatz GPS (Lat,Lon): 48.52535918577246, 9.498453140258789

Wanderkarte: Freizeitkarte 524, Bad Urach - Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Die Detailbeschreibung, die Sie im Downloadbereich aufrufen können, beinhaltet eine genaue Beschreibung mit einer Streckenangabe in Metern von Wegpunkt zu Wegpunkt. Die Wegpunkte finden Sie vermarkt auf der Karte zur Wanderung.

Wanderbeschreibung

Über die Große Schrecke zur Langen Steige

Die Wanderung startet am Wanderparkplatz in Schlattstall. Zunächst wenden wir uns Richtung Wald und biegen am Waldrand rechts ab. Der breite Forstweg führt am Waldrand entlang und umrundet den kleinen Ort Schlattstall. Bis hierhin ist die Wanderung völlig unspektakulär und verrät noch nicht im geringsten, was uns noch erwarten wird. Kurz hinter dem Ort endet der Weg an einer Talwiese (Wegpunkt 1). Die Wanderung folgt links dem Wanderzeichen „liegendes Y“. Nun geht es immer geradeaus dem Wanderzeichen hinterher. Nach einiger Zeit zweigt rechterhand ein Pfad zur Falkensteiner Höhle (Wegpunkt 2) ab.

Zur Großen Schrecke

Wir wandern allerdings geradeaus weiter und folgen dem bereits erwähnten Wanderzeichen und dem Wegschild „Große Schrecke“. Mehr und mehr verengt sich das Tal, Felsen treten aus dem Wald hervor und dicke Moospolster wanden gefallen Bäume in ein grünes Kleid. Je weiter wir vordringen umso enger wird das Tal und erlangt zunehmend schluchtartigen Charakter.

Wer hier mal ein eigenartiges Geräusch hört, das nach Rabe klingt aber doch irgendwie anders, der hat vermutlich einen Kolkraben gehört.

Die Große Schrecke ist eine mächtige Felswand am Ende der Schlucht. Ein schmaler Pfad führt steil und rutschig am Felsen vorbei den Hang hinauf. Schließlich hilft eine Holztreppe über den letzten Anstieg. Das Wanderzeichen „liegendes Y“ zweigt bald darauf ab (Wegpunkt 3). Diesmal folgen wir ihm nicht. Von nun an orientieren uns an dem Wanderzeichen Gelber Pfeil, der dem Pfad bergab folgt und uns auf einen geschotterten Forstweg führt. Kurz darauf – am Ende des kleinen Fichtenbestandes zu unserer Rechten – wandern wir rechts (Wegpunkt 4).

Bunte Blütenvielfalt im Frühjahr

Erneut gelangen wir in einen verblockten, schluchtartigen Geländeeinschnitt. Doch bald ändert sich das Gelände und wir werden in ein eher muldenartiges Tal mit nicht mehr so schroffen Seitenwänden entlassen (Wegpunkt 5). Wir wandern weiter geradeaus. Ist man im Frühjahr unterwegs, wenn die Bäume noch keine Blätter tragen, dann wird man von der bunten Vielfalt der Frühjahrsblüher fast erschlagen. Ein grüner Teppich mit den vielen rosaroten und weißen Blütentupfern des Lerchensporns wächst zwischen den Eschen und Buchen. Immer mal wieder ein gelber Tupfer dazwischen weist auf das Gelbe Buschwindröschen oder auf das Wechselblättrige Milzkraut. Noch etwas früher im Jahr kann man den Märzenbecher beobachten, der jetzt nur noch mit seinen dunkelgrünen, länglichen Blättern horstweise zwischen dem Lerchensporn hervorlugt.

Lerchensporn
Der Lerchensporn bildet ausgedehnte Teppiche © Marko Leson

Nach einer Weile gabelt sich der Wanderweg (Wegpunkt 6). Die Wanderung folgt dem linken durch das Tal führenden Zweig. Der muldenförmige Charakter des Tales verstärkt sich. Die Hänge erheben sich nur noch wenige Meter über uns, doch durch die nahe am Weg aufragenden Felsen mit dem einen oder anderen „Hinkelstein“ dazwischen, hat dieser Teil der Wanderung einen besonderen Reiz.

Das Tal endet an der Kreisstraße nach Grabenstetten (Wegpunkt 7). Wir wenden uns links, ignorieren die Straße, die nach Strohweier abbiegt und folgen dem Feldweg. Dieser gabelt sich bereits nach wenigen Metern (Wegpunkt 8). Uns links haltend wandern wir nun durch die Felder. Nach einer Weile erreichen wir eine Art Kreuzung. Linker Hand zweigt ein geteerter Weg Richtung Bauernhof ab, rechter Hand ein Feldweg (Wegpunkt 9). Die Wanderung folgt dem Feldweg. An der Heckenzeile am Horizont, die wir von hier aus sehen, geht es vorbei, bis sich der Feldweg kurz vor erreichen der Straße verzweigt (Wegpunkt 10). Wir gehen rechts an einer weiteren Hecke entlang, bis wir die Straße erreichen. Hier nun links (Wegpunkt 11) zum kleinen Parkplatz und dort rechts (Wegpunkt 12) abbiegen und Richtung Waldrand weiterwandern.

In der Kernzone - der wilde Teil des Lenninger Tals

Dem Feldweg folgen wir bis zu einer Wegkreuzung. Hier nun links in den Pfad einbiegen – die Lange Steige liegt vor uns (Wegpunkt 13). Dieser Teil der Wanderung führt durch eine der Kernzonen des Biosphärengebietes. Bevor dieser Bereich allerdings Kernzone wurde, war er bereits seit 1995 als Bannwald ausgewiesen und die forstliche Bewirtschaftung ruhte.

Kurz darauf führt der Pfad über einen Graben, der sich zunehmend klingenartig eingräbt. Wir wandern immer geradeaus. Der Pfad führt bald darauf an der Steilkante einer schluchtartigen Klinge entlang und endet an deren Ende an einem breiteren Weg, dem wir nun rechts (Wegpunkt 14) leicht bergab folgen. Den wenig später links (Wegpunkt 15) abgehenden Weg ignorieren wir und wandern geradeaus. Der Wanderweg führt bald aus dem Wald heraus und dann sind es nur noch wenige Minuten bis wir den Ausgangspunkt wieder erreicht haben.


Alle Bilder: © Marko Leson
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Auszug aus der Detailbeschreibung:
Weg-
punkt
Etappen-
länge
Gesamt-
länge
Beschreibung
0 1480 0 Vom Parkplatz aus zum Waldrand gehen und dort rechts bergauf in den Goldlochweg abbiegen.
1 1210 1480 Der Weg endet an einer Talwiese. Links (Kohlhauweg) gehen. Der Weg führt nun lange Zeit am Waldrand entlang. Wanderzeichen: Liegendes Y
2 930 2690 Das Wanderzeichen liegendes Y weist hier in zwei Richtungen. Rechts zweigt ein Pfad Richtung Falkensteiner Höhle ab, wir gehen geradeaus weiter Richtung Große Schrecke.
3 330 3620 Bald nach dem Anstieg zur Großen Schrecke zweigt das Wanderzeichen liegendes Y rechts ab. Wir gehen geradeaus und folgen dem Wanderzeichen Gelber Pfeil, Richtung Bad Urach.
4 220 3950 Kurz bevor der befestigte Weg sanft bergauf führt, zweigt rechts ein Pfad ab. Wanderzeichen: Gelber Pfeil, Richtung Seeburg.
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