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Von Bad Ditzenbach zur Nordalb


Letzte Aktualisierung: 25.10.2015

Eine wunderschöne Wanderung bei Bad Ditzenbach den Trauf hinauf und weiter bis zur Nordalb. Buchenwälder, Wacholderheiden und weite Wiesen prägen die Landschaft auf dieser Wanderung. Insgesamt eine in der Orientierung recht einfache Wanderung, da die Wanderzeichen weitgehend konstant sind und nur selten wechseln. Allerdings ist sie auch recht anstrengend. Mit ca 18 km vergleichsweise lang und einer Handvoll recht steiler Ab– oder Anstiege gespickt. Es gibt nur einen kleinen Punktabzug: für meinen Geschmack ein paar Meter zu viel auf geteerten Straßen.

Herbst in den Wäldern auf der Alb.
Herbst in den Wäldern auf der Alb. © Marko Leson

Daten der Wanderung

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Lage der Wanderung

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Höhenprofil

Höhenprofil

Wertung

Note 2

Daten

Länge: 18,07 km

Ausgangspunkt: Parkplatz in Bad Ditzenbach in der Nähe der Therme.

Parkplatz GPS (Lat,Lon): 48.5869515075423, 9.69891846806469

Wanderkarte: Freizeitkarte 521, Göppingen, Remstal, Filstal, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg

Die Detailbeschreibung, die Sie im Downloadbereich aufrufen können, beinhaltet eine genaue Beschreibung mit einer Streckenangabe in Metern von Wegpunkt zu Wegpunkt. Die Wegpunkte finden Sie vermarkt auf der Karte zur Wanderung.

Wanderbeschreibung

Von Bad Ditzenbach den Trauf hinauf

Die Wanderung beginnt in Bad Ditzenbach am Parkplatz in unweit der Therme (1). Zunächst wandert man an der Therme vorbei und biegt dann den recht steilen Weg zur Bronnbühl-Kapelle hinauf (Wegpunkt 0). Von der Kapelle geht es weiter über einen typischen, schmalen Albtraufpfad den Hang hinauf. Wir wandern dabei durch das Naturschutzgebiet Galgenberg Info . Beim Aufstieg sollte man sich auch einen kurzen Blick in das Filstal gönnen. Am Gegenhang sieht man die Burgruine Hiltenburg auf dem Schloßberg. Immer wieder fasziniert bin ich von der Form des Albtraufs. Fast senkrecht wirken die bewaldeten Hänge, um dann wie mit dem Lineal geschnitten beinahe geometrisch perfekt aufzuhören.

Schließlich biegt man links ab und wandert die Traufkante entlang (Wegpunkt 1–4). Der Weg führt oberhalb des Auendorfer Tal (Hardttal) entlang.

Es ist ein herrlicher Pfad, dem wir hier folgen, insbesondere im Herbst. Immer wieder kann man einen Blick auf die bunt gefärbte Hänge der gegenüberliegenden Talseite werfen und dazwischen ragen weiße Kalksteinfelsen empor. Eigentlich für eine Traufwanderung nichts Besonderes, doch im Herbst – wenn die Wälder der Schwäbischen Alb mit leuchtenden Farben protzen – begeistert mich die Landschaft jedes Mal aufs Neue.

Nach einer Weile verlassen wir den Wald und kommen in eine abwechslungsreiche und reich strukturierte Landschaft mit Wiesen, Äckern und Hecken. Durch das wellige Relief führen zum Teil kleine asphaltierte Sträßchen, auf der aber nur gelegentlich mal ein Auto auftaucht. Schließlich erreichen wir einen „Scheidepunkt“ (Wegpunkt 5–10).

Vom Fuchseck zur Nordalb

Wer möchte, kann an dieser Stelle die Wanderung abkürzen. Ab hier erstreckt sich eine Schleife zum Fuchseck und wir kommen schließlich an dieser Stelle wieder vorbei (Wegpunkt 11–16). Einen guten Grund dafür gibt es aber nicht, denn der Weg Richtung Filstal zum Aussichtspunkt Fuchseck ist ausgesprochen schön und ermöglicht einen schließlich einen Blick auf die Kaiserberge.

Nach der Schleife geht es auf einen Forstweg weiter durch den Wald, bis dieser schließlich auf ein kleines Sträßchen trifft (Wegpunkt 17). Nun geht es immer geradeaus weiter, zunächst noch durch Wald und bald darauf wieder durch eine Wiesenlandschaft. Dabei kommen wir erst an der Freizeit- und Tagungsstätte Nordalb (Wegpunkt 18) und schließlich am Feuerwehrheim Nordalb (2) vorbei. In der Zeit von Ostern bis Anfang November kann man hier an Sonn- und Feiertagen einkehren und eine Kleinigkeit essen.

Naturschutzgebiet Nordalb

Die Landschaft wird bald recht parkartig mit relativ dicht stehenden solitären und Wacholdern und Einzelbäumen. Oberhalb von Deggingen gelangen wir an einen Aussichtspunkt mit schönem Blick in das Filstal. Hier zweigt die Wanderung in das Naturschutzgebiet Nordalb Info ab (Wegpunkt 19). Ein anfangs überraschend steiler Pfad führt bergab durch eine Wacholderheide. Wir kommen dann recht bald an einer schönen Lindenallee an.

Hier biegen wir links Richtung Ort ab, wandern ein paar Meter durch Deggingen, um dann wieder, etwas hangaufwärts gehend und den Ort verlassend, eine Wacholderheide zu erreichen. Die Wacholderheide ist Bestandteil des Naturschutzgebiets Galgenberg. Der Weg führt von hier weiter in den Wald bis zur Bronnbühl-Kapelle. Der weitere Rückweg zum Ausgangspunkt ist ab hier der gleiche wie zu der Hinweg zum Beginn der Wanderung.

Wer Zeit und Muße hat, der sollte noch ein wenig Zeit in den beiden Naturschutzgebieten verbringen und sie eigenständig auf den zugelassenen Wegen erkunden.


Alle Bilder: © Marko Leson
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Nach obenHöhepunkte der Wanderung

ZurückNaturschutzgebiet Galgenberg

Das Naturschutzgebiet ist geprägt durch eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume. Wacholderheiden, Steppenheiden auf Felsen, naturnahe Wälder sowie extensiv mit Hecken durchsetzte Wiesen und Weiden führen zu einem hohen Artenreichtum. Die Naturschutzverwaltunglistet eine ganze Reihe von seltenen Tier– und Pflanzenarten für das Gebiet. Besonders erwähnesnwert ist das Vorkommen des Berglaubsängers und der Schlingnatter sowie die hohe Artenzahl an Schmetterlingen.

ZurückNaturschutzgebiet Nordalb

Das Naturschutzgebiet Nordalb bei Deggingen zeichnet sich durch verschiedene Lebensräume aus: Feuchtgebiete mit Röhricht, ausgedehnte Wacholderheiden und Kalkmagerrasen, Steppenheide– und Schluchtwald. Insbesondere für Orchideenliebhaber ist dieses Gebiet empfehlenswert. Die Naturschutzverwaltungnennt eine Vielzahl an Orchideenarten, die hier vorkommen. Darunter sind beispielsweise Bienen–Ragwurz (Ophrys apifera), Fliegen–Ragwurz (Ophrys muscifera) oder auch die Pyramidenorchis (Anacamptis pyramidalis) und das Bleiche Knabenkraut (Orchis pallens).


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Auszug aus der Detailbeschreibung:
Weg-
punkt
Etappen-
länge
Gesamt-
länge
Beschreibung
0 290 0 Vom Parkplatz aus rechts gehen Richtung Therme. An der Therme den Kapellenweg bergauf Richtung Fuchseck.
1 150 290 Nach dem Anstieg bei der kleinen parkartigen Fläche (Kreuzwegstationen, Linden) den Kapellenweg verlassen und rechts Richtung Fuchseck, Kapelle gehen.
2 130 440 Am Waldrand rechts zur Kapelle abbiegen. Wanderzeichen Rote Raute, Rundwanderweg 5. Richtung Auendorf. An der Kapelle links bergauf in den Pfad einbiegen.
3 710 570 Kurz darauf wieder links abbiegen und weiter bergauf gehen. Dem Wanderzeichen Rote Raute folgen.
4 900 1280 Am Traufrand links gehen. Wanderzeichen Rote Raute, Rundwanderweg 5. Richtung Auendorf.
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