Die Zavelsteiner Krokuswiesen


Letzte Aktualisierung: 20.03.2015

Im März taucht ein Meer an Frühlingskrokussen die Zavelsteiner Krokuswiesen bei Bad Teinach in ein Farbenmeer aus blau-lilafarbenen Blüten.

Frühlings Krokus (Crocus napolitanus).
Frühlings Krokus (Crocus napolitanus).

Naturschauspiel Krokusblüte

Ein Schauspiel der eigenen Art ist die Zavelsteiner Krokusblüte, die im März eine nicht unerhebliche Menge an Besucher in den kleinen Ort Zavelstein bei Bad Teinach im Nordschwarzwald lockt. Im Naturschutzgebiet erblühen zu dieser Zeit große und kleinere Teppiche des Frühlings Krokus (Crocus napolitanus). Durch das Gebiet führt ein ausgeschilderter Rundweg, der nebenbei noch zur Ruine Zavelstein führt. Auf mehreren Informationstafeln wird über den Krokus informiert.

Interessant ist natürlich, wie all diese Krokusse hier hingekommen sind, warum sie hier in einer derartigen Menge wachsen. Dazu muss man wissen, dass der Krokus hierzulande verwildert eher selten vorkommt, seine eigentliche Heimat ist der südliche Alpenraum. Vermutlich stammen die hiesigen Krokusse von verwilderten Exemplaren ab, die zur Verschönerung der Burggräben um 1620 ausgesät wurden. Im Juni, wenn die Samen reifen, werden sie mit der Heumahd eingetragen, vom Vieh gefressen, unverdaut ausgeschieden und können mit dem Mist auf Wiesen verbracht werden, auf denen bislang noch keine Krokusse wuchsen. So nahm die Verbreitung seinen Lauf.

Zur hohen Zeit der Krokusblüte kann die Parkplatzsuche etwas aufwendig werden. Zwar gibt es nicht wenige Parkplätze, aber die sind nicht immer da, wo so manch einer gerne aussteigen möchte. Deswegen steht manches Auto etwas weniger geschickt am Straßenrand oder der ein oder andere Naturliebhaber parkt schon mal auf der Wiese auf einem Krokus.

Nähere Informationen zum aktuellen Stand der Krokusblüte liefert die Webseite von Teinachtal (1) .

Wanderungen im Gebiet

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