Schouml;ner Südwesten

Letzte Aktualisierung: 01.01.2011


Baiselsberg - Hamberger See Wanderung


Nach oben Allgemeine Informationen


Wertung: Note 3

Info: Das Wandersmann-System
Charakter: Leichte bei Horrheim startende Wanderung, die an zwei Seen, einem Eichen-Trockenwald und einer Klosterruine vorbeiführt. Der Höhepunkt der Wanderung ist die "Besteigung" des Baiselsberg, dem höchsten Punkt im Stromberg mit 477 m Höhe.
Länge: 12,61 km
offizielle Wanderkarte: Freizeitkarte 517, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg


Nach oben Beschreibung

Die Detailbeschreibung nach der Sie wandern können, finden Sie weiter unten. Die Detailkarte mit allen Wegpunkten finden Sie hier. Alles zusammen können Sie sich auch als PDF herunterladen.

Badeseen bei Horrheim

Parkplatz Der Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Parkplatz unweit der Badeseen bei Horrheim an der Verbindungsstraße von Horrheim nach Gündelbach (L 1131).
>>> interaktive Karte

Vom Parkplatz aus wandern wir gen Norden Richtung Weinberge. Bereits nach wenigen hundert Metern biegen wir zu dem ersten Höhepunkt dieser Wanderung ab (Wegpunkt 1) – die dicht beieinander liegenden Seewaldseen Info. Wer Lust hat, kann am Ende der Wanderung die wenigen hundert Meter vom Parkplatz zu den Badeseen erneut zurücklegen und an den Rast- und Feuerstellen den Tag gemütlich ausklingen lassen. Zunächst lassen wir die Seen im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und wandern den Spielplatz überquerend weiter bis in den Wald (Wegpunkt 2-4).

Panoramablicke ins Mettertal

Zunächst führt uns unsere Wanderung nur ein kleines Stück durch den Wald (Wegpunkt 5 - 6). Den zunächst noch sanft ansteigenden Forstweg verlassen wir bald und gehen am Waldrand den schmalen Pfad steil bergauf. Der Pfad führt uns endgültig aus dem Wald heraus (Wegpunkt 7) und von nun an wandern wir oberhalb der Reben.
Die steilen und zum Teil mit Drahtnetzen gesicherten Hänge, die zwischen Wald und Reben an dieser Teilstrecke liegen, sind ausgesprochen interessante Biotope. Der Hang ist deswegen als flächiges Naturdenkmal ausgewiesen (Wegpunkt 8). Tatsächlich findet sich hier, wie auch an anderen sonnenverwöhnten Stellen im Stromberggebiet, wo die Weinberge an den Wald heranreichen, ein besonderes Biotop. Die Biotopkartierung weist diese Fläche als „Gebüsche und naturnahe Wälder trockenwarmer Standorte jeweils einschließlich ihrer Staudensäume“ aus. Die etwas sperrige Bezeichnung für diesen Biotoptyp gibt uns allerdings bereits einen entscheidenden Hinweis auf die beiden herausragenden Merkmale dieses Standortes – Wärme und Wassermangel. Schauen wir uns oberhalb des Gebüschsaums die Eichen an, dann können wir erkennen, das die hier wachsenden Exemplare kurzschäftiger und insgesamt krüppeliger aussehen als in anderen Bereichen des eichenreichen Stromberggebietes – eine Folge der für die Bäume bescheidenen Standortverhältnisse. Auffallend ist auch die Fülle an wilden Rosen, die hier wachsen.

Wir folgen dem Weg immer geradeaus bis er endet und als Pfad wieder in den Wald führt (Wegpunkt 9). Nun geht es erneut etwas bergauf. Der Weg führt uns schließlich an der Klosterberg Schutzhütte und anschließend am Waldrand entlang weiter. Am Ferdinand Merker Gedächtnisstein befindet sich eine Panoramatafel, so das wir uns bei einem herrlichen Ausblick über das Mettertal einen Überblick über die Landschaft machen können.

Kloster St. Trinitatis

Am Wegpunkt 10 biegen wir endgültig in den Wald ein und wandern nun zu unserem zweiten Höhepunkt – einer Klosterausgrabung Info. Erst Ende der 60er Jahre wurde das ehemalige Kloster wiederentdeckt. Zwischen 1975 – 1989 fanden Ausgrabungen statt. Ein Aussichtsturm erlaubt den erhöhten Blick auf die Fundamente und eine Tafel gibt Auskunft über das „Ehemalige Nonnenkloster St. Trinitatis der regulierten Augustinerinnen“.

Rennweg und Baiselsberg

Baiselsberg

Der Baiselsberg (477 m NN) ist die höchste Erhebung im Stromberg.

Bald darauf erreichen wir den Rennweg (Wegpunkt 12). Dem Rennweg folgen wir etliche Kilometer bis wir links abbiegen (Wegpunkt 15) und uns Richtung Salzeiche orientieren. Es dauert aber eine Weile bis dahin. Zwischenzeitlich können wir einen kleinen Abstecher zum Baiselsberg Info (477 m NN) machen, der höchsten Erhebung im Stromberg.


Salzeiche und Hamberger See

Die Salzeiche Infohat ihre beste Zeit gesehen, denn was von ihr übrig ist, wird andernorts als Brennholz verwertet. Da wo der alte Baum einst stand, liegt heute nur noch sein Torso, der dem Wanderer eine Idee davon geben könnte, wie die Salzeiche einmal ausgesehen hat. Wir wandern an dieser nicht mehr vorhandenen Sehenswürdigkeit vorbei (Wegpunkt 16 – 18) und erreichen kurz darauf den Hamberger See Info .

Von hier führt uns der Weg aus dem Wald heraus (Wegpunkt 19). Wir wenden uns links, spazieren am Spielplatz (Wegpunkt 20) vorbei und folgen dem Weg zunächst am Waldrand entlang bis er uns schließlich leicht bergab durch die Reben zu den Feldern führt. An einer Schlehenhecke (Wegpunkt 21) biegen wir links Richtung Steinbachhof ab. Kurz vor Erreichen des Hofes biegen wir rechts ab (Wegpunkt 22). Von nun an folgen wir einfach dem Wegverlauf und erreichen so wieder unseren Ausgangspunkt.


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Diese Bilder können Sie sich auch in einer Diaschau betrachten.



Nach oben Detaillierte Beschreibung

Die vollständige detaillierte Beschreibung der Wanderung mit der auf den Daten von Open Streetmap basierenden Wegkarte können Sie sich als PDF Dokument herunterladen. Auf dieser Karte finden Sie jeden Wegpunkt nummeriert und vermarkt. Die dazugehörende Tabelle beschreibt zu jedem Wegpunkt den Wegverlauf.

Die Kombination aus Wegkarte mit vermarkten Wegpunkten und Wegpunktbeschreibung ermöglicht Ihnen, die Wanderung problemlos nachzuvollziehen. Die angegebene Etappenlänge von einem Wegpunkt zum nächsten gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit bei der Orientierung.

Beachten Sie bitte unbedingt die Hinweise zu den Besonderheiten einer Karte, die auf OpenStreetmap basiert.

Auszug aus der Detailbeschreibung

Weg-
punkt
Etappen-
länge
Gesamt-
länge
Beschreibung
0 380 m Start Vom Parkplatz aus wenden wir uns rechts Richtung Weinberge/Wald. Wanderzeichen: Blauer Punkt, Roter Punkt.
1 220 m 0,38 km An dem schmalen Gehölzstreifen biegen wir nach links zum See ab (Wanderzeichen: Blauer Punkt). Am See wenden wir uns rechts.
2 110 m 0,6 km Der Weg führt in einer Linkskurve weiter um den See herum. Wir wenden uns allerdings rechts und überqueren den Spielplatz bis wir eine Hütte erreichen.
3 380 m 0,71 km Wir gehen an der Hütte vorbei und nehmen an der Weggabelung den rechten Weg. Wir folgen nun dem Wanderzeichen Blauer Punkt bis zu einer Kreuzung im Wald.
4 80 m 1,09 km An der Kreuzung gehen wir geradeaus Richtung Stromberg-Hütte. Wanderzeichen: Blauer Punkt.
...

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Nach obenHöhepunkte der Wanderung

ZurückDie Seewaldseen - Badeseen bei Horrheim

Neben einem Rundweg um die Seen gibt es eine Liegewiese, einen Spielplatz mit Seilbahn sowie Grillmöglichkeiten. Im Sommer sind die Badeseen ein sehr beliebtes Ausflugziel. Ein Kiosk oder eine Imbissbude gibt es hier nicht. Eintritt frei.

ZurückHamberger See

Idyllischer See, der mit ein paar Bänken zum Verweilen einlädt. Baden und Feuermachen ist hier nicht erlaubt.

ZurückKlosterruine St. Trinitatis

Erst in der 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde mitten im Wald dieses ehemalige Kloster entdeckt. Der Grundriss wurde restauriert und so kann man sich von einer Aussichtsplattform aus einen Überblick verschaffen, wie das Kloster einmal ausgesehen hat.

ZurückBaiselsberg

Der Baiselsberg ist mit 477 m die höchste Erhebung des Strombergs. Ein schmaler Pfad führt hinauf auf den Gipfel. Da dieser aber bewaldet ist, hat man keine Aussicht.

ZurückSalzeiche - verschwundenes Naturdenkmal

Etliche Wanderschilder weisen auf die Salzeiche hin. Doch das Einzige, das von ihr übriggeblieben ist, ist ein Torso, der totholzbewohnenden Insekten als Unterschlupf dient. Der Ursprung des Namens Salzeiche ist nicht ganz geklärt. Eine Informationstafel, die neben den Resten der alten Eiche ein kümmerliches Dasein fristet, nennt zwei Deutungen. Zum einen soll es über den Strombergrücken mal eine Salzhandelsstraße gegeben haben, und die Eiche war ein markanter Punkt. Eine andere ist etwas trivialer und führt uns in die Waldgeschichte. Zur Zeit der Waldweidennutzung soll unter dieser Eiche eine Salzlecke gewesen sein, also ein Brocken Salz zu dem das Vieh kam, um daran zu lecken.


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