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Letzte Aktualisierung: 02.01.2011 BurgenwanderungInhalt
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| Wertung: | ![]() Info: Das Wandersmann-System |
| Charakter: | Leichte und abwechslungsreiche Wanderung durch Weinberge und Mischwälder mit panoramaartigen Ausblicken. Zwei markante Burgen - Wildeck und Hohenbeilstein - und der Annasee sind die Höhepunkte dieser Wanderung. |
| Länge: | 14,05 km |
| offizielle Wanderkarte: | Freizeitkarte 518, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg |
Beschreibung
Der Ausgangspunkt
dieser Wanderung ist der Parkplatz direkt bei der Burg
Hohenbeilstein. >>> interaktive
KarteDiese Wanderung ist besonders im Herbst zu empfehlen, wenn Laubwälder und Weinberge in satten Gelb- und Rottönen leuchten.
Wir starten an der Stauferburg
Hohenbeilstein und wandern zunächst durch die Reben dem
Württembergischen Weinwanderweg folgend auf den Fohlenberg
hinauf (Wegpunkt 1-3). Von dort haben
wir eine wunderbare Aussicht auf die Burg
, das Bottwartal, und den
Wunnenstein.
Die Burg Hohenbeilstein.
Wir wandern am Waldrand weiter bis wir den Waldspielplatz Wartbergkopf erreichen. Hier biegen wir rechts ab (Wegpunkt 4). Das Schozachtal liegt nun zu unserer Linken. Wir können die Ruine Helfenberg auf dem gegenüberliegenden Weinberg erkennen und in der Ferne unser Ziel - die Burg Wildeck.
Die Wanderung führt uns geradeaus weiter. Wir durchqueren
ein kurzes Stück Wald (Wegpunkt
5) und folgen anschließend dem Wanderzeichen Blaues
Kreuz - zunächst weitgehend eben, dann leicht bergauf gehend -
durch die Weinberge bis wir das Flurbereinigungsdenkmal am Waldrand
erreichen (Wegpunkt 6-10). Wir
wandern nun die schmale Verbindungsstraße durch den Wald und
werden durch ein unscheinbares Schild am Wegesrand darauf
aufmerksam gemacht, das wir zumindest in Teilen dem Alten
Württembergischen Landgraben (1). folgen. Erkennen kann
man von der einstmals als Wall mit dichter Schlehenhecke angelegten
Zoll- und Landesgrenze
leider nichts mehr.
Der Annasee befindet sich in der Nähe des Weilers Gagernberg.
Bereits nach wenigen hundert Metern biegen wir links in einen
Pfad und erreichen kurz darauf den Annasee
(Wegpunkt 11-13). Wir sind zwar noch nicht lange
unterwegs, aber Grillplatz und Bänke laden zu einer Pause ein.
Der Weiher ist nicht besonders groß aber trotzdem ein
beliebtes Ausflugziel.
Durch Buchenwälder führt der Weg anschließend hinab ins Schozachtal. Sobald wir aus dem Wald in die Wiesenlandschaft treten, liegt die Ruine Helfenberg zum Greifen nahe (Wegpunkt 14-15). Unser Weg führt aber in die andere Richtung, so dass wir sie diesmal nur von weitem betrachten können. Wir biegen also rechts ab und stehen bald darauf direkt unterhalb von Burg Wildeck (Wegpunkt 16), die malerisch auf einem Bergsporn eingebettet von Reben liegt und das Tal beherrscht. Nun geht es bergauf bis wir die Burg erreichen (Wegpunkt 17) und von dort weiter den Bergrücken entlang bis wir wieder den Wald betreten (Wegpunkt 18).
Herbstlicher Weinberg oberhalb des Schmidbachtals.
Das Wanderzeichen Blaues Kreuz führt uns nun eine Weile
(Wegpunkt 19-21). Am Ende eines
schmalen, hohlwegartigen Pfades biegen wir rechts ab und wandern am
Waldrand entlang bis wir den Wanderparkplatz Annasee (Wegpunkt 22) erreichen. Nun wenden wir uns links,
durchqueren den Weiler Gagernberg (Wegpunkt
23) und erreichen über die Hochfläche spazierend
bald darauf wieder die Weinberge. Von hier geht es nun stetig
bergab bis wir im Schmidbachtal die Verbindungsstraße
Beilstein-Löwenstein überqueren (Wegpunkt 24-25). Das denkmalgeschützte
kleine Häuschen, das wir von hier bereits sehen, ist die
ehemalige Dorfkelter Jettenbach
. Sie ist Bestandteil des
historischen Rundgangs von Beilstein. Hier biegen wir rechts in den
Feldweg ein (Wegpunkt 26). Wir folgen
dem Bachverlauf bis Schmidhausen (Wegpunkt
27). Auch hier verlief der Alt-Württembergische
Landgraben.
Durch den Ort spazierend erreichen wir die Weinberge (Wegpunkt 28-31), wenden uns links und sehen die Burg Hohenbeilstein - zu der wir wieder zurückkehren.
Bilder|
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Diese Bilder können Sie sich auch in einer Diaschau betrachten.
Detaillierte BeschreibungDie vollständige detaillierte Beschreibung der Wanderung mit der auf den Daten von Open Streetmap basierenden Wegkarte können Sie sich als PDF Dokument herunterladen. Auf dieser Karte finden Sie jeden Wegpunkt nummeriert und vermarkt. Die dazugehörende Tabelle beschreibt zu jedem Wegpunkt den Wegverlauf.
Die Kombination aus Wegkarte mit vermarkten Wegpunkten und Wegpunktbeschreibung ermöglicht Ihnen, die Wanderung problemlos nachzuvollziehen. Die angegebene Etappenlänge von einem Wegpunkt zum nächsten gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit bei der Orientierung.
Beachten Sie bitte unbedingt die Hinweise zu den Besonderheiten einer Karte, die auf OpenStreetmap basiert.
| Weg- punkt |
Etappen- länge |
Gesamt- länge |
Beschreibung |
| 0 | 100 m | Start | Vom Parkplatz aus wandern wir zunächst bergauf. Wanderzeichen: Rote Weintraube, Blauer Punkt. |
| 1 | 320 m | 0,1 km | Am Wengertenhäuschen gehen wir schräg rechts weiter bergauf. |
| 2 | 300 m | 0,42 km | An der Hütte in der Spitzkehre wenden wir uns links (Wartkopfweg). Wanderzeichen: Blauer Punkt, Rote Weintraube. |
| 3 | 380 m | 0,72 km | Am Waldrand angekommen gehen wir geradeaus weiter. |
| 4 | 420 m | 1,1 km | Am Eingangstor zum Waldspielplatz biegen wir rechts in den bergab führenden Teerweg ein. |
| ... |
Höhepunkte der Wanderung
Burg
HohenbeilsteinDie Burg beherbergt neben einer Gaststätte eine Falknerei. Abgesehen von den Wintermonaten werden hier regelmäßig Flugvorführungen durchgeführt. Finden Flugvorführungen statt, kann die Burg nur gegen Eintritt betreten werden, ansonsten ist der Eintritt frei.
AnnaseeAn dem malerischen kleinen See gibt es die Möglichkeit zu grillen.
Beilstein
- historischer RundgangEin historischer Rundgang durch den Ort Beilstein und Umgebung bietet einen interessanten Einblick in die Geschichte des Ortes. Neben der Burg Hohenbeilstein sind verschiedene weitere Gebäude mit Informationstafeln versehen.
Württembergischer LandgrabenDer 31 km lange Graben stellte primär eine Zollgrenze dar und war militärisch von untergeordneter Bedeutung. Als Graben, der mit dornenbewehrten Sträuchern wie Schlehen bepflanzt war, zwang er den Warenverkehr nur an bestimmten, kontrollierten Punkten die Grafschaft Württemberg zu betreten. Hier konnte dann Zoll erhoben werden.
Alle Links zur Wanderung![]() |
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| Dia-Schau | interaktive Karte | Download Wegbeschreibung (PDF) |
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oder dem Biosphäregebiet Schwäbische
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man auf einer Wanderung mit offenen Augen und
einer Portion Neugier durch die Landschaft, wird man immer wieder neues entdecken können.
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