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letzte Aktualisierung: 24.07.2010 Naturschutzgebiet Roßweiher An der K 4513 von
Schmie nach Maulbronn liegt am Waldrand kurz vor der Einfahrt zur
Mülldeponie ein Wanderparkplatz. Folgen Sie den Weg nach
Norden, dann erreichen Sie nach etwas mehr als einem halben
Kilometer eine Wegkreuzung. Biegen Sie links ab, um den See zu
umrunden.
>>> KarteDer Roßweiher ist ein kleiner See südöstlich von Maulbronn. Wie andere Seen (Aalkistensee, Unterer See) im Naturpark verdankt er seine Entstehung der Tätigkeit der Maulbronner Mönche, die ihn für die Fischzucht angelegt haben. Auch heute wird der See auf diese Art genutzt. Der Wasserstand des Weihers ist abhängig von der Niederschlagsmenge. Kein Bach oder Fluss speist ihn, stattdessen wird ihm Wasser über Gräben aus den umliegenden Flächen zugeführt. Das führt dazu, dass der Wasserstand je nach Regenmenge im Jahresverlauf sehr unterschiedlich ausfällt. Der See liegt in einer flachen Mulde inmitten landwirtschaftlich genutzter Flächen. Ein Röhrichtgürtel umgibt den See, im Osten des Sees breitet sich der Röhrichtgürtel flächig aus. Ein schmaler Grünstreifen trennt zudem die landwirtschaftlichen Flächen von den Ufern des Sees.
Röhrichtbestand im Naturschutzgebiet Roßweiher Zur Zugzeit können Fischadler, verschiedene Entenarten wie Löffel-, Reiher- oder Kolbenente oder Rot- und Grünschenkel beobachtet werden. Außerhalb der Zugzeit finden in den Röhrichtgürteln Teich- und Schilfrohrsänger oder auch Rohrammern ideale Brutbedingungen. Bereits 1937 wurde das Gebiet daher unter Naturschutz gestellt – die frühe Unterschutzstellung unterstreicht die Bedeutung, die der Roßweiher als Naturrefugium für die Region hat. Der Roßweiher kann fast vollständig auf befestigten Wegen umrundet werden, im Norden führt ein Grasweg mit einigem Abstand am See vorbei. Weitere Informationen zum Naturschutzgebiet Roßweiher finden Sie unter (1). |
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