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Premiumweg P4 – Hessische Schweiz


Letzte Aktualisierung: 02.09.2021

Die fast 16 km lange Wanderung startet in Hitzlerode und ist in der Form einer Acht angelegt. Nach einem vergleichsweise kurzen schweißtreibenden Anstieg wandert man streckenweise scharf an der Hangkante entlang mit vielen tollen Ausblicken oder entlang der ehemaligen Grenze durch artenreiche Laubwälder. Während der Wanderung kann man Kolkraben rufen hören.

Buchenwald am Hörne
Buchenwald am Hörne © Marko Leson

Daten der Wanderung

Wertung

Note 1

Lage der Wanderung

© Baselayer by OpenStreetMap (und) Mitwirkende, Lizenz: ODbL. © Overlays by www.Schoener-Suedwesten.de

Höhenprofil

Höhenprofil

Daten

Länge: 15,85 km

Ausgangspunkt: Die Wanderung startet am Wanderparkplatz in dem kleinen Ort Hitzelrode.

Parkplatz GPS (Lat,Lon): 51.242323695013724, 10.05749937684478

Wanderkarte:

Dieser Premiumweg war, als ich ihn gegangen bin, so gut beschildert, dass sich eine detaillierte Wegbeschreibung, wie ich sie bei anderen Wanderungen zum Download anbiete, erübrigt.

Die Wanderung startet in Hitzelrode und führt zunächst gemächlich steigend auf einem schmalen Pfad entlang. Doch es dauert nicht lange, da zieht der Weg etwas an und man kommt bis man das Hörne erreicht ins schwitzen. Wie an vielen Stellen im Geo Naturpark findet sich hier eine informative Tafel über die geologischen Hintergründe der Region und warum die Hessische Schweiz ihren Namen bekommen hat

.

Exkurs Hessische Schweiz

An der Grenze von Hessen und Thüringen liegt die Gobert (1) Es handelt sich dabei um ein Muschelkalplateau, das aufgrund seiner geologischen Besonderheiten steile Felswände aufweist. Die Hessische Schweiz kam so zu ihrem Namen. Die Wanderung führt durch das gleichnamige Naturschutzgebiet und vorbei an einem erst in jüngster Zeit (2016) (2) aus der forstlichen Nutzung genommen Teilstück

Hart am Abgrund entlang

Hier oben hat man zum ersten Mal einen der vielen Aussichtspunkte auf dieser Wanderung. Ab hier geht es hart an der Hangkante entlang durch einen ausgesprochen artenreichen Laubwald, neben Eschen, Hainbuchen und Bergahorn findet sich auch der Spitzahorn, Linden und die ein oder andere Ulme. Vielfach ist der Boden mit Bingelkraut übersät. Eine Wanderung im Oktober muss aufgrund des vielen Buntlaubholzes besonders farbenprächtig sein.

Viele Aussichten

Aussicht auf dem P4
Aussicht auf dem P4.

Ab hier verläuft wie Wanderung primär wellig ohne große weitere Anstrengungen. Ab und an wird es etwas steinig oder der Pfad ist wurzeldurchzogen, doch das sind nur die „üblichen“ Schwierigkeiten und eigentlich kaum einer Erwähnung wert. Es folgen noch die Aussichtspunkte Schöne Aussicht, Wolfstisch, Pferdeloch und Salzfrau. Der Aussichtspunkt Salzfrau hat seinen Namen wohl von der steinernen Frau, die zu Tal blickt. Das macht sie offensichtlich schon so lange, dass ihrer Nase langweilig wurde und sie sich von ihr verabschiedet hat. Die arme Frau starrt nun nasenlos zu Tal...

Man erreicht bald die Grenze nach Thüringen wo man eine Variante durch das „Grüne Band“ wählen kann.

Exkurs – Grünes Band

Erreicht man das „Grüne Band“ so schaut man auf eine wiesenartige Fläche, die die beiden Waldgebiete an der ehemaligen innerdeutschen Grenze trennt. Das Bundesumweltministerium bezeichnet das Grüne Band als „ein Symbol des friedlichen Zusammenwachsens in Deutschland und Europa nach Mauerfall und Wiedervereinigung“. Weiter bezeichnet das Ministerium die Flächen als „über Jahrzehnte von jeder Nutzung ausgeschlossen. So fand eine ungestörte Entwicklung der Natur statt“ (3). Das ist natürlich Unsinn, zumindest an der Stelle an der die Wanderung vorbeiführt. Hätte sich die Natur ungestört entwickelt, dann wäre hier Wald gewachsen und das Schussfeld wäre ziemlich eingeschränkt gewesen.

Ich entschied mich dem „Original“ Weg zu folgen. An der Gobert Hütte folgt der untere Teil der Acht. Wir kommen also nach einer Weile wieder an diesen Punkt zurück.

In diesem Abschnitt geht es noch einmal etwas stärker bergauf und bergab. Die Schleife führt uns zum Aussichtspunkt Silberklippe und wieder am grünen Band vorbei. Die Wanderung sollte man daher nicht abkürzen, die Sicht von der Silberklippe ist wirklich lohnenswert.

Fazit

Aussicht auf dem P4
Aussicht auf dem P4.

Sehr schöne Wanderung. Sie führt fast vollständig über schmale Pfade oder eingewachsene Wege. Ich war im Spätsommer dort, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass die Wanderung besonders im Oktober ein farbenprächtiges Erlebnis sein muss oder auch im Frühjahr, wenn die Frühblüher dem Wald neues Leben einhauchen und das Trommeln der Spechte den Winter vertreibt.

Würde ich die Wanderung noch mal machen?

Uneingeschränkt ja.


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