Schouml;ner Südwesten

letzte Aktualisierung: 11.01.2011


Von Spielberg zur Burg Blankenhorn


Nach oben Allgemeine Informationen


Wertung: Note 2

Info:Das Wandersmann-System
Charakter: Leichte Wanderung über zum Teil schmale Pfade zur Burg Blankenhorn und von dort weiter zur kulturhistorischen Weinlandschaft am Geigersberg. Einmalige Aussichten auf das Kirbachtal.
Länge: 11,93 km
offizielle Wanderkarte: Freizeitkarte 517, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg


Nach oben Beschreibung

Die Detailbeschreibung nach der Sie wandern können, finden Sie weiter unten. Die Detailkarte mit allen Wegpunkten finden Sie hier. Alles zusammen können Sie sich auch als PDF herunterladen.

Spielberg

Parkplatz Der Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Parkplatz am Friedhof. >>> interaktive Karte

Die Wanderung startet am Friedhof in Spielberg und führt zunächst den Weinberg hinauf. Dabei kommen wir an einem durch Trockenmauern gesicherten Hang vorbei. An einer Stelle führt eine schmale Treppe in den Berg hinein und endet an einem in den Hang eingelassenen Unterstand, wie man ihn hin und wieder noch in den Weinbergen findet. Wir wandern allerdings weiter auf der gut ausgebauten Straße durch die Reben hinauf zum Waldrand (Wegpunkt 1-2 ).

Kirbachtal

Blick ins Kirbachtal

Hier geht es weiter bergauf und wir wandern am Waldrand entlang mit einer teilweise sehr guten Sicht auf das Kirbachtal. Der Weg zweigt bald rechts ab und wir müssen uns durch eine Radfahrersperre zwängen. Der Hans Ott Weg führt weiter am Waldrand entlang. Die Aussicht ins Kirbachtal wird manchmal durch die dichten Schlehenbüsche eingeschränkt, doch macht das nichts. Die Hecke verengt den Weg optisch und gibt dem Wanderer ein wenig das Gefühl durch einen besonderen Tunnel zu laufen (Wegpunkt 3-4).

Wolfstein

Wolfstein

Der Wolfstein

Dem Wanderzeichen Rotes Kreuz folgend biegen wir rechts ab und zwängen wir uns erneut durch eine Radfahrersperre und gehen in den Wald hinein. Nun führt der Weg über schmale Waldpfade zum Wolfsklingenweg (Wegpunkt 4-9), der seinen Namen von der gleichnamigen Klinge herleitet, die wiederum den selben Ursprung hat, wie der kurz darauf folgende Wolfstein Info – einem Denkmal für den letzten in Württemberg geschossenen Wolf.
Kurz hinter dem Denkmal wenden wir uns dem HW 10 zu und folgen einem schmalen Pfad (Wegpunkt 10-11). Sobald der Pfad auf einen befestigten Forstweg trifft, wenden wir uns nach links. Wir kommen an einer Fläche vorbei auf der der Adlerfarn wächst. Der Adlerfarn (Pteridium aquilinum) ist der größte in Deutschland wachsende Farn und erreicht dabei Höhen von bis zu 2 Metern. Er bevorzugt eher saure Standorte, so das wir gewisse Rückschlüsse auf den forstlichen Standort an dem wir gerade vorbeikommen machen können.

Burg Blankenhorn

Wir folgen diesem Weg, der in den östlichen Rennweg übergeht, nun über eine lange Strecke und ignorieren dabei die rechts abgehenden Wege (Krähenlochweg, Cleebronner Steige, Cleebronner Ruit, Neuer Weg) ebenso wie den links abzweigenden Promilleweg. Unmittelbar nachdem wir den „Neuen Weg“ rechts liegen gelassen haben folgt eintiefer Geländeeinschnitt. Direkt danach zweigt rechts der Kutschweg ab (Wegpunkt 12). Ein Hinweisschild zur Burg Blankenhorn Info , zeigt uns, das wir richtig sind. Wir befinden uns wieder auf dem HW 10, den wir nun bis zur Burg folgen. Dabei kommen wir an drei interessanten Stellen vorbei. Zunächst an einer Buche und einem Bergahorn (Wegpunkt 14), die unmittelbar an einer Hangkante aufgewachsen sind und eine beeindruckende Wurzformation aufweisen mit denen sie sich in den Berg krallen.

Auf dem Weg zur Burg folgt bald darauf eine kleine Gruppe von Mammutbäumen, die bereits beträchtlichen Umfang und Höhe erlangt haben und sich dadurch von den umgebenden einheimischen Bäumen abheben. Ein Informationsschild gibt nähere Auskunft über die Baumart. Rund um die Burg wurde ein Baumlehrpfad Info angelegt, der uns auch zu einer weiteren allerdings einheimischen Besonderheit führt – dem Speierling.

Der Weg zur Burg ist nur ein Abstecher. Auf dem Rückweg gelangen wir über den Sternweg zum Natoweg, folgen diesem eine Weile und biegen links in den Aschbachweg ab. Dieser trifft auf den Pionierweg, den wir bis zu einer Weggabel folgen (Wegpunkt 15-19).

Kulturhistorische Weinlandschaft

kulturhistorische Weinlandschaft am Geigersberg bei Ochsenbach

Kulturhistorische Weinlandschaft am Geigersberg bei Ochsenbach

Nun ist es nicht mehr weit bis wir zum Geigersberg Info gelangen. Sobald wir aus dem Wald austreten empfängt uns eine liebliche Landschaft, die bewusst gepflegt und gestaltet wurde, damit der Besucher einen Einblick bekommt, wie Weinberge vor der Flurbereinigung ausgesehen haben. Die hochwertigen Informationstafeln entlang des Lehrpfades, den wir in Teilen folgen, sind es wert beachtet zu werden.

Sobald wir die Verbindungsstraße zwischen Ochsenbach und Spielberg erreichen (Wegpunkt 20), biegen wir links ab, folgen der Straße kurz und biegen dann wieder in einen Feldweg ein. Nun müssen wir noch zweimal rechts abbiegen und gelangen so wieder zu unserem Ausgangspunkt (Wegpunkt 20-23).


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Navigationsbild Navigationsbild Navigationsbild

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Die vollständige detaillierte Beschreibung der Wanderung mit der auf den Daten von Open Streetmap basierenden Wegkarte können Sie sich als PDF Dokument herunterladen. Auf dieser Karte finden Sie jeden Wegpunkt nummeriert und vermarkt. Die dazugehörende Tabelle beschreibt zu jedem Wegpunkt den Wegverlauf.

Die Kombination aus Wegkarte mit vermarkten Wegpunkten und Wegpunktbeschreibung ermöglicht Ihnen, die Wanderung problemlos nachzuvollziehen. Die angegebene Etappenlänge von einem Wegpunkt zum nächsten gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit bei der Orientierung.

Beachten Sie bitte unbedingt die Hinweise zu den Besonderheiten einer Karte, die auf OpenStreetmap basiert.

Auszug aus der Detailbeschreibung

Weg-
punkt
Etappen-
länge
Gesamt-
länge
Beschreibung
0 190 m Start Vom Parkplatz gehen wir zum Ortsende und biegen rechts in die Weinbergstraße ab.
1 810 m 0,19 km An der T-Kreuzung am Fuß des Weinbergs wenden wir uns nach rechts und wandern bergauf.
2 230 m 1 km Am Waldrand folgen wir in der Spitzkehre dem Pfad bergauf. Wanderzeichen: Roter Punkt, Rotes Kreuz, Sachsenheimer Weg.
3 480 m 1,23 km Der Hans Ott Weg zweigt rechts ab. Wir gehen durch die Radfahrersperre und folgen weiter den Wanderzeichen Roter Punkt und Rotes Kreuz.
4 300 m 1,71 km Rechts in den Wald einbiegen. Wieder müssen wir uns durch eine Radfahrersperre zwängen. Wanderzeichen: Rotes Kreuz, Rote Weintraube.
...

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Nach obenHöhepunkte der Wanderung

ZurückAusflugziel Burgruine Blankenhorn

Die Ruine liegt südlich von Eibensbach. Das Mauerwerk des südlichen Teils der Burg ist noch gut erhalten. Interessant ist die Stützmauer auf der die Burg steht als auch die eingearbeiteten Runen. Im Hof befinden sich überdachte Sitzplätze und eine ebenfalls überdachte Grillstelle. Die Anzahl der Bänke und Tische ist auch für größere Gruppen geeignet.

ZurückBaumlehrpfad Blankenhorn

Rund um die Ruine Blankenhorn hat das Forstamt Güglingen einen Baumlehrpfad angelegt. Neben den wichtigsten heimischen Baumarten sind zwei Dinge besonders hervorhebenswert. Zum einen befindet sich südlich der Burg eine kleine Gruppe Mammutbäume, die bereits eine stattliche Größe erreicht haben. Zum anderen sollte man einen Blick auf den Speierling werfen - eine einheimische Baumart, die sicherlich nicht vielen bekannt ist.

ZurückKulturhistorische Weinlandschaft am Geigersberg

Wunderbare Ausblicke ins Kirbachtal eröffnet ein Spaziergang am Geigersberg bei Ochsenbach. Ein hochwertiger Lehrpfad führt den Besucher in die Geschichte des Weinbaus ein. Sehr gut gemachte Informationstafeln veranschaulichen das Thema. Auch landschaftlich ist der Geigersberg einen Besuch wert. Viele Trockenmauern durchziehen den Hang längs und quer und geben einen Eindruck wie viele Weinberge vor der Flurbereinigung ausgesehen haben. Neben sich noch in der Bewirtschaftung befindlichen und mit Reben bestockten Abschnitten, liegen brach gefallene, ökologisch wertvolle Trockenrasen.

ZurückWolfstein

Der Wolfstein ist ein kleines Denkmal mitten im Wald, das an den letzten in Württemberg geschossenen Wolf erinnert (10.03.1847). Das damals erlegte Exemplar kann im Naturkundemuseum in Stuttgart besichtigt werden.


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