Seewaldseen - Eselsburg Wanderung


Letzte Aktualisierung: 23.11.2014

Leichte Wanderung zum beliebten Ausflugsziel Eselsburg. Zwei Strombergzüge sind dabei zu erklimmen. Die Erdwege können bei feuchter Witterung rutschig und matschig sein. Festes Schuhwerk erforderlich.

Länge: 14,89 km
Start: Seewaldsee Parkplatz an der L 1131 zwischen Horrheim und Gündelbach
Seewaldsee bei Horrheim
Blick auf einen der Seewaldseen bei Horrheim.
Die Detailbeschreibung, die Sie als PDF im Downloadbereich herunterladen können, beinhaltet eine genaue Beschreibung mit einer Streckenangabe in Meter von Wegpunkt zu Wegpunkt. Die Wegpunkte finden Sie vermarkt auf der Karte zur Wanderung.

Wanderbeschreibung

Badeseen bei Horrheim

Vom Seewaldseeparkplatz aus wandern wir gen Norden Richtung Weinberge. Bereits nach wenigen Hundert Metern biegen wir zu dem ersten Höhepunkt dieser Wanderung ab (Wegpunkt 1) - die dicht beieinanderliegenden Seewaldseen. Wer Lust hat, kann am Ende der Wanderung die wenigen Hundert Meter vom Parkplatz zu den Badeseen erneut zurücklegen und an den Rast- und Feuerstellen den Tag gemütlich ausklingen lassen. Zunächst lassen wir die Seen im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und wandern den Spielplatz überquerend weiter bis in den Wald (Wegpunkt 2–4).

Der Weg führt über einen befestigten Forstweg zur Stromberghütte und zum Lauerbrunnen. Langsam geht es nun etwas deutlicher bergauf. Bis zur Laubsteigle Hütte (Wegpunkt 5–7) wird es dann noch recht steil. Hier biegen wir links auf den Rennweg ein. Vorher sollte man kurz innehalten und die Luft bewusst einatmen. Je nach Jahreszeit und Temperatur kann man hier einen würzig-aromatischen Duft wahrnehmen. Der Duft stammt von den Douglasien - einer tannenähnlichen Baumart -, die in der Nähe der Hütte wachsen.

Rennweg

Wir folgen jetzt dem Rennweg (Wegpunkt 8–9). Der zunächst noch befestigte Forstweg geht bereits nach kurzer Zeit in einen Erdweg über. Dieser Teil der Wanderung kann an einigen Stellen bei feuchter Witterung ziemlich matschig werden. Der Rennweg führt über mehrere Kilometer schnurgeradeaus. In dem von Laubholz dominierten Wald treffen wir immer wieder auf eingesprengte Nadelbäume. Die Douglasie erkennen wir gewöhnlich bereits von Weitem an ihrem Geruch. Aber auch manch starke Kiefer oder Lärche hebt sich deutlich aus den Buchen-Eichen Beständen hervor.

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Hamberger See

Die Abzweigung zum Hamberger See sollte man dann allerdings nicht verpassen. Das Wanderzeichen Roter Punkt führt uns zunächst zu der nicht mehr vorhandenen Salzeiche - einem mittlerweile von Brombeeren überwucherten Torso einer einst stattlichen Eiche (Wegpunkt 10). An dieser Stelle biegen wir zum Hamberger See ab. Der weitere Wegverlauf führt uns am Hamberger See vorbei, erreicht die Weinberge und über einen treppenartig ausgebauten Regenwassergraben steigen wir durch die Reben hinab in den Ort Gündelbach (Wegpunkt 11–14), wandern dort an etlichen schönen Fachwerkhäusern vorbei (Wegpunkt 15–16) bis wir in das Mettertal erreichen. Bald kommt man über Felder und Wiesen wieder in den Wald und kann den nächsten Strombergzug in Angriff nehmen (Wegpunkt 17–18).

Ausflugsziel Eselsburg

Eselsburg
Brücke zur Eselsburg.

Wieder im Wald geht es erst einmal über Forstwege (Wegpunkt 19–20) bis ein Pfad rechts abzweigt und den Berg erklimmt. Auf dem Bergrücken angekommen (Wegpunkt 21) biegen wir links Richtung Eselsburg und wandern weiter über unbefestigte Pfade (Wegpunkt 22–25).

Die Eselsburg ist ein an Sonn- und Feiertagen bewirtschafteten Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins. Drum herum gibt es einen gemütlichen Biergarten, alte Kastanien spenden Schatten und man kann sich eine Pause gönnen. Rund um die Eselsburg lohnt es sich auch, einen Blick auf den Baumbestand zu werfen: Sehr viele Bäume sind von Efeu bewachsen, der Wald bekommt dadurch einen ganz eigenen Anblick, der durchaus etwas Märchenhaftes hat.

Folgen

Der Weg zurück zum Ausgangspunkt ist jetzt nicht mehr weit. Wir wandern bergab aus dem Wald hinaus (Wegpunkt 26), erreichen die mit Reben bestockten Hänge und wandern gen Tal (Wegpunkt 27–29). Zwischen Waldrand und Obstwiesen spazierend erreichen wir wieder das Mettertal (Wegpunkt 30–32), überqueren die Verbindungsstraße von Horrheim nach Gündelbach (L 1131) und erreichen kurz darauf den Parkplatz (Wegpunkt 33–34).

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Nach obenHöhepunkte der Wanderung

ZurückGündelbach

Gündelbach ist ein malerischer Ort mit einer Vielzahl an schmucken Fachwerkhäuschen, die vielfach aus dem dem 18. Jahrhundert stammen. Der Ort liegt im Mettertal und ist geprägt durch den Weinbau. Es lohnt sich, auch über die Wanderung hinaus, durch den Ort zu spazieren und ggf. in eines der verschiedenen Restaurants einzukehren. Etwas außerhalb von Gündelbach gibt es größere Weingüter wie den Sonnenbach- oder den Steinbachhof.

ZurückAussichtsturm Eselsburg bei Ensingen

Der Aussichtsturm Eselsburg wird vom Schwäbischen Albverein betrieben. An Sonn- und Feiertagen wird er bewirtschaftet. An diesen Tagen herrscht dann auch ein fröhlicher Betrieb. Auf Nachfrage können Termine ausgemacht werden.

ZurückDie Seewaldseen - Badeseen bei Horrheim

Neben einem Rundweg um die Seen gibt es eine Liegewiese, einen Spielplatz mit Seilbahn sowie Grillmöglichkeiten. Im Sommer sind die Badeseen ein sehr beliebtes Ausflugziel. Ein Kiosk oder eine Imbissbude gibt es hier nicht. Eintritt frei.

ZurückHamberger See

Idyllischer See, der mit ein paar Bänken zum Verweilen einlädt. Baden und Feuermachen ist hier nicht erlaubt.

ZurückSalzeiche - verschwundenes Naturdenkmal

Etliche Wanderschilder weisen auf die Salzeiche hin. Doch das Einzige, das von ihr übriggeblieben ist, ist ein Torso, der totholzbewohnenden Insekten als Unterschlupf dient. Der Ursprung des Namens Salzeiche ist nicht ganz geklärt. Eine Informationstafel, die neben den Resten der alten Eiche ein kümmerliches Dasein fristet, nennt zwei Deutungen. Zum einen soll es über den Strombergrücken mal eine Salzhandelsstraße gegeben haben, und die Eiche war ein markanter Punkt. Eine andere ist etwas trivialer und führt uns in die Waldgeschichte. Zur Zeit der Waldweidennutzung soll unter dieser Eiche eine Salzlecke gewesen sein, also ein Brocken Salz zu dem das Vieh kam, um daran zu lecken.


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Auszug aus der Detailbeschreibung:
Weg-
punkt
Etappen-
länge
Gesamt-
länge
Beschreibung
0 420 m Start Von der Wanderkarte am Parkplatz aus wenden wir uns rechts Richtung Weinberge/Wald. Wanderzeichen: Blauer Punkt, Roter Punkt, Richtung Steinbachhof.
1 190 m 0,42 km An dem schmalen Gehölzstreifen biegen wir nach links zum See ab (Wanderzeichen: Blauer Punkt). Am See wenden wir uns rechts.
2 120 m 0,61 km Bald darauf erscheint rechts ein Spielplatz, während der Weg in einer Linkskurve weiter am See entlang führt. Rechts abbiegen und über den Spielplatz gehen, bis wir eine Hütte erreichen.
3 380 m 0,73 km Wir gehen an der Hütte rechts vorbei und nehmen den geradeaus, leicht bergauf führenden Weg. Dem Wanderzeichen Blauer Punkt bis zu einer Kreuzung im Wald (Teerweg) folgen.
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