Schouml;ner Südwesten

Letzte Aktualisierung: 10.08.2010


Schützingen - Füllmenbacher Hof


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Wertung: Note 1

Info:Das Wandersmann-System
Charakter: Leichte Wanderung zu drei faszinierenden, orchideenreichen Naturschutzgebieten. Die meiste Zeit wandern wir auf befestigten Wegen durch Wald und Weinberge. Festes Schuhwerk erforderlich.
Länge: 13,05 km
offizielle Wanderkarte: Freizeitkarte 517, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg


Nach oben Beschreibung

Die Detailbeschreibung nach der Sie wandern können, finden Sie weiter unten. Die Detailkarte mit allen Wegpunkten finden Sie hier. Alles zusammen können Sie sich auch als PDF herunterladen.

Schützinger Spiegel

Parkplatz Der Ausgangspunkt der Wanderung ist ein Waldparkplatz nördlich von Schützingen. >>> interaktive Karte

Zunächst gehen wir vom Parkplatz über die angrenzenden Wiesen Richtung Weinberg (Wegpunkt 1-3). Wir wandern unterhalb des Endberges zwischen Reben und Obstwiesen entlang (Wegpunkt 4-5) während oberhalb von uns das botanisch hochinteressante Naturschutzgebiet Schützinger Spiegel liegt. Dieser Teil des Berges wurde von der Flurbereinigung ausgespart. Magerrasen und etliche gut erhaltene oder restaurierte Trockenmauern prägen das Bild. Die Wanderung führt uns allerdings nicht direkt zum Naturschutzgebiet. Bei Wegpunkt 5 können wir links abbiegen und weiter den Berg hinauf gehen, um einen Abstecher zu den orchideenreichen Wiesen zu machen.

Oberhalb des Hanges zwischen Wald und Reben verläuft ein Weg von dem man einen sehr schönen Blick in das Mettertal und in das Gebiet mit seinen vielen verschiedenen Orchideen werfen kann. Um die Wanderung anschließend fortzusetzen kehren wir zu diesem Punkt wieder zurück.

Weiter geht es jetzt auf den Gausberg zu (Wegpunkt 6-7). Wir erreichen bald durch die Reben spazierend das Tal zwischen Gündelbach und Schützingen Info (Wegpunkt 8). Hier biegen wir links ab und spazieren an Obstbäumen und Wiesen vorbei. Der Weg führt nach kurzer Zeit in den Wald. An der ersten Waldkreuzung wenden wir uns rechts und folgen dem Unteren Endbergsträßchen (Wegpunkt 9). Im folgenden halten wir uns rechts und kommen so zum Streitenbach (Wegpunkt 10-11). Über den Bach führt wder Brücke noch Steg, aber der Wasserstand ist in der Regel gering so das ein guter Schuh die nassen Füße verhindert. Alle anderen vollführen einen (sehr) beherzten Sprung und kommen gegebenenfalls auch trockenen Fußes auf der anderen Uferseite an.

Schonwald Streitenbach

Waldschutzgebiet

Die Wanderung führt an einem Schonwald vorbei.

In dem Bachtal wandern wir entlang eines Waldschutzgebietes. Der Streitenbach mäandriert durch den gleichnamigen Schonwald und ist damit prägend für die hier wachsende Vegetation. Die Waldbiotopkartierung gibt als Schutzzweck die „Erhaltung der quellgebiets- und bachtälchenbegleitenden Feuchtwälder“ an.
Der Weg verläuft eine Weile geradeaus, bis er links abbiegt (Wegpunkt 12) und wir den Streitenbach ein weiteres Mal, diesmal allerdings trockenen Fußes, überqueren können.

Naturschutzgebiet Füllmenbacher Hofberg

Der Streitenbach entspringt im Naturschutzgebiet Füllmenbacher Hofberg. Die Feuchtwiese, die wir an dieser Stelle sehen, ist bereits Bestandteil des Schutzgebietes.
Zunächst führt der Weg allerdings noch durch den Wald, doch bereits kurz darauf erreichen wir eine mitten im Wald liegende Rodungsinsel (Wegpunkt 13). Ein Wiesental öffnet sich vor uns und der Blick schweift von den wenigen den Bach begleitenden Bäumen weiter zu einem fast kahlen Berg. Zunächst ist man etwas verblüfft –mitten im Wald befindet sich überraschender Weise eine Handvoll Reben an einem Hang der ansonsten aus etwas Gebüsch, ein paar Trockenmauern und viel Wiese besteht.

Durch das Tal wandernd erreichen wir den kleinen Weiler Füllmenbacher Hof (Wegpunkt 14), wenden uns rechts und steigen den Berg hinauf bis wir den Wald erreichen (Wegpunkt 15). Nun biegen wir links ab. Der Waldstreifen zwischen Weg und Hang ist nur sehr schmal. Er gehört ebenfalls zum Naturschutzgebiet. Auch hier ist es möglich (Wegpunkt 16), einen kurzen Abstecher in das Gebiet hinein zu machen. Lohnenswert ist es auf jeden Fall, handelt es sich bei dem Naturschutzgebiet Füllmenbacher Hofberg doch um eines der spannendsten und orchideenreichsten Naturschutzgebiete im Naturpark Stromberg-Heuchelberg.

Purpur Knabenkraut

Purpur Knabenkraut.

Unser Weg führt anschließend am Nordöstlichen Rand des Naturschutzgebietes einem schmalen Pfad folgend bergab(Wegpunkt 17 - 19). In diesem Waldstück finden sich einige kleinere Elsbeeren Trupps. Die Elsbeere ist Baum des Jahres 2011 und hat im Stromberggebiet einen Verbreitungsschwerpunkt.

Der Weg führt uns wieder in das Wiesental. Am Waldrand erreichen wir eine kleine Hüttensiedlung. Dabei handelt es sich um das Wanderheim Füllmenbacher Hof des Schwäbischen Albvereins (1).

Wir wenden uns rechts, wandern noch eine Weile am Waldrand entlang bis uns der Weg wieder in den Wald führt (Wegpunkt 20). Von nun an befinden wir uns auf dem Hauptwanderweg 10.

Diefenbacher Mettenberg

Diefenbacher Mettenberg

Trockenhang am Diefenbacher Mettenberg

Zunächst noch auf einem gut befestigten Forstweg verlaufend, führt uns das Wanderzeichen schon bald rechts den Berg hinauf (Wegpunkt 21). Wir folgen jetzt einen schmalen, etwas schlammigen Pfad und nähern uns dem dritten Höhepunkt dieser Wanderung - dem Naturschutzgebiet Diefenbacher Mettenberg. Sobald wir die Kuppe erreicht haben, tritt der Pfad aus dem Wald hinaus (Wegpunkt 22). Wir biegen links in die Weinberge ein. Wie auch bei dem NSG Schützinger Spiegel führt unsere Wanderung nicht direkt in das Gebiet. Doch an (Wegpunkt 23) können Sie links abbiegen und einen Abstecher in das Gebiet machen. Bereits von hier erkennt man die schwachwüchsigen, schlecht bekronten Eichen – ein typisches Merkmal für Trockenwälder, und Auswirkung des Wassermangels, der an diesen Standorten vorherrscht.

Die Wanderung allerdings biegt an dieser Stelle rechts ab und führt durch die Reben wieder zurück in den Wald hinaus (Wegpunkt 25-26). Auf einer asphaltierten Straße, die aber so gut wie nicht befahren ist, erreichen wir anschließend eine Wegspinne hinaus (Wegpunkt 27). Dort folgen wir dem Radweg nach Schützingen, einem geschotterten Waldweg. Sobald der Weg aus den Wald hinausführt hinaus (Wegpunkt 28) biegen wir links Richtung Meisenbachhof ab und erreichen kurz darauf den Ausgangspunkt.


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Die vollständige detaillierte Beschreibung der Wanderung mit der auf den Daten von Open Streetmap basierenden Wegkarte können Sie sich als PDF Dokument herunterladen. Auf dieser Karte finden Sie jeden Wegpunkt nummeriert und vermarkt. Die dazugehörende Tabelle beschreibt zu jedem Wegpunkt den Wegverlauf.

Die Kombination aus Wegkarte mit vermarkten Wegpunkten und Wegpunktbeschreibung ermöglicht Ihnen, die Wanderung problemlos nachzuvollziehen. Die angegebene Etappenlänge von einem Wegpunkt zum nächsten gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit bei der Orientierung.

Beachten Sie bitte unbedingt die Hinweise zu den Besonderheiten einer Karte, die auf OpenStreetmap basiert.

Auszug aus der Detailbeschreibung

Weg-
punkt
Etappen-
länge
Gesamt-
länge
Beschreibung
0 20 m Start Vom Waldparkplatz aus gehen wir den Teerweg wenige Meter Richtung Schützingen.
1 280 m 0,02 km Wir biegen links in den Erdweg, der leicht bergauf über die Wiesen führt.
2 170 m 0,3 km Der Erdweg stößt auf eine Teerstraße. Wir biegen rechts ab.
3 130 m 0,47 km Bereits nach wenigen Metern links abbiegen. Es geht leicht bergauf Richtung Reben.
4 560 m 0,6 km Den ersten Abzweig rechts nehmen und den geteerten Weg zwischen Obstwiesen und Reben folgen.
...

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ZurückSchützingen

Der kleine Ort Schützingen war nach dem 30 jährigen Krieg menschenleer. Österreichische Flüchtlinge, die wegen ihres Glaubens vertrieben wurden, wurden in der Folge hier wieder angesiedelt. Der südlich der Durchgangstraße (L 1131) gelegene alte Ortskern besteht aus einer Vielzahl sehenswerter Fachwerkhäuser.


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Webseiten
Nach oben (1) www.schwaebischer-albverein.de - Wanderheim Füllmenbacher Hof >>> Zuletzt besucht: 03.02.2011
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