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Letzte Aktualisierung: 01.10.2010 Heiligenbergsee - Füllmenbacher Hof WanderungInhalt
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| Wertung: | ![]() Info:Das Wandersmann-System |
| Charakter: | Der Heiligenbergsee, ein Bannwald, mächtige Mammutbäume, eine ausgesprochen alte Eiche und das Naturschutzgebiet Füllmenbacher Hofberg sind die Höhepunkte dieser Wanderung. Unschwierige Wanderung, manche Pfade können nach Regenwetter sehr matschig sein. |
| Länge: | 14,31 km |
| offizielle Wanderkarte: | Freizeitkarte 517, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg |
Beschreibung
Die Wanderung
startet am Sportplatz von Häfnerhaslach. >>>
interaktive KarteBereits nach wenigen Metern erreichen wir den Heiligenbergsee
. Die Wanderung
berührt nur kurz den See und verläuft weiter in den Wald
hinein nach Norden. An der ersten Kreuzung biegen wir den
Schinderhasenweg (Wegpunkt 2) links
ein. Es geht ein wenig bergab und den ersten Weg müssen wir
schon wieder rechts abbiegen (Wegpunkt
3) und das, was wir gerade erst bergab gelaufen sind, wieder
bergauf gehen.
Kleiner Bestand von Mammutbäumen am HW 10
Die Wanderung führt uns unterhalb des Schlierkopfes auf
einem Forstweg immer geradeaus zu einem kleinen Teich (Wegpunkt 4). Ab hier folgen wir dem Judenweg bis
wir den Rennweg (Wegpunkt 6)
erreichen und in westlicher Richtung abbiegen. Nachdem wir die
Verbindungsstraße zwischen Häfnerhaslach und Zaberfeld
überquert haben, wandern wir geradeaus weiter, bis wir einen
kleinen Bestand Mammutbäume
erreichen (Wegpunkt 8).
Ein kleines Denkmal erinnert an eine Sage - dem Rittersprung.
Unser Weg zweigt nun rechts ab. Wir folgen dem HW 10 (1), der an dieser Stelle nur ein schmaler Pfad ist. Der Pfad führt schon bald an einer steilen Hangkante entlang. Etwas unscheinbar ist der Hinweis zum Rittersprung. Ein Markstein weist auf die Legende hin, nach der ein Ritter an dieser Stelle durch eine tollkühne Aktion seinen Verfolgern entkommen sei. Er soll mit seinem Pferd den Hang hinunter geritten sein, woraufhin seine Verfolger sich kurz an die Stirn tippten, mit den Schultern zuckten und umkehrten. Schaut man den Geländeabbruch hinunter, mag man das nicht wirklich glauben – doch vielleicht verlieh dem Mann oder seinem Pferd etwas „Flügel“ .
Kurz nach dem Rittersprung führt der HW 10 durch den Bannwald Sommerberg, der sich links und rechts des Weges erstreckt. Eine weitere Sehenswürdigkeit auf dieser Etappe ist eine alte Eiche, die als Naturdenkmal geschützt ist.
Am Wegpunkt 9 trifft der Weg auf einen geschotterten Forstweg.
Blick ins Zabergäu.
Rechter Hand besteht eine gute Möglichkeit einen weiten Blick in das Zabergäu zu werfen, die Wanderung allerdings führt uns nach links. Wir erreichen erneut den Rennweg (Wegpunkt 10) und biegen rechts ab. Im Folgenden kommen wir an einer Wildbirne vorbei – ein Schild weist uns darauf hin, das die Wildbirne 1998 Baum des Jahres war. Wenn wir den Weg weiter entlang wandern, treffen wir etwas später eine solitär stehende Elsbeere (2) - dem Baum des Jahres 2011 - auf einer kleinen Wiese mitten im Wald an. Die Elsbeere kommt im Stromberggebiet zwar nicht bestandesbildend aber vergleichsweise häufig vor – eine wärmeliebende Baumart, die man andernorts eher selten sieht. Da diese Baumart in der Regel den Waldbeständen nur einzeln beigemischt ist, wird sie schon ein mal schnell übersehen.
Wir folgen dem HW 10 (Wegpunkt 11-15) und erreichen nach einiger Zeit einen Wanderparkplatz. Hier überqueren wir die Straße und biegen kurz darauf links ab (Wegpunkt 16). Nun geht es ein recht langes Teilstück geradeaus.
Der Chesapeake Bay Retriever wirkt klein vor dem mächtigen Mammutbaum
Auf dieser Etappe wandern wir erneut an einem kleinen Bestand Mammutbäumen auf der rechten Wegseite vorbei. Hat man den Bestand entdeckt, dann lohnt es sich einen etwas genaueren Blick in den Wald hinein zu werfen, denn etwas im Bestandesinnern steht ein wahrhaft großes Exemplar seiner Art. Sicherlich - es gibt größere, doch für hiesige Verhältnisse hat der Baum eine Dimension erreicht, mit der keine einheimische Baumart mehr konkurrieren kann.
Die offizielle Wanderkarte weist noch einen anderen Höhepunkt auf. Auch die verschiedenen Wanderschilder, die uns begegnen und von dem "Kanzelbuchen Rundwanderweg" sprechen, lassen hoffen, das wir noch ein weiteres beeindruckendes Baumexemplar zu sehen bekommen. Doch leider sind wir dafür ein paar Jahre zu spät unterwegs. Die Kanzelbuche (3) – ausgewiesenes ca. 300 Jahre altes Naturdenkmal – hat das Zeitliche gesegnet und kann nicht mehr bewundert werden.
An Wegpunkt 18 verlassen wir den befestigten Forstweg und biegen recht in einen schmalen Pfad ab. Der Weg führt uns zum Naturschutzgebiet Füllmenbacher Hofberg (Wegpunkt 19). Wir wandern an der nördlichen Grenze des Schutzgebietes entlang. Da wir jetzt wissen, wie eine Elsbeere aussieht, fällt es leicht mit einem Blick in den Bestand weitere Elsbeeren zu entdecken. Auch das Weiße Waldvögelein sieht man am Wegesrand wachsen. Bevor wir bei Wegpunkt 20 den Pfad verlassen, besteht die Möglichkeit einen kurzen Abstecher zum kahlen Bergkopf zu machen. Die reichhaltige Orchideen Flora dieses Gebietes ist unbedingt einen Besuch wert.
Kirbachtal bei Häfnerhaslach.
Am Wegpunkt 20 wenden wir uns nach
Norden. Nun geht es immer geradeaus zurück Richtung
Häfnerhaslach
. Nach ca. 10
– 15 Minuten verlassen wir den Wald und erreichen das
Kirbachtal. Der Weg führt weiter bis zur Straße
(Wegpunkt 21-23). Wir wenden uns
links und spazieren durch Häfnerhaslach (4) Richtung
Weinberge (Wegpunkt 24-26). Den
Hinweisen zum Sportplatz folgend, erreichen wir bald wieder unseren
Ausgangspunkt (Wegpunkt 27-29).
Bilder|
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Diese Bilder können Sie sich auch in einer Diaschau betrachten.
Detaillierte BeschreibungDie vollständige detaillierte Beschreibung der Wanderung mit der auf den Daten von Open Streetmap basierenden Wegkarte können Sie sich als PDF Dokument herunterladen. Auf dieser Karte finden Sie jeden Wegpunkt nummeriert und vermarkt. Die dazugehörende Tabelle beschreibt zu jedem Wegpunkt den Wegverlauf.
Die Kombination aus Wegkarte mit vermarkten Wegpunkten und Wegpunktbeschreibung ermöglicht Ihnen, die Wanderung problemlos nachzuvollziehen. Die angegebene Etappenlänge von einem Wegpunkt zum nächsten gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit bei der Orientierung.
Beachten Sie bitte unbedingt die Hinweise zu den Besonderheiten einer Karte, die auf OpenStreetmap basiert.
| Weg- punkt |
Etappen- länge |
Gesamt- länge |
Beschreibung |
| 0 | 510 m | Start | Start: Parkplatz am Sportplatz. Dem Weg in den Wald (Sandstichweg) folgen. Zur Rechten liegt der Heiligenbergsee. |
| 1 | 150 m | 0,51 km | An der Kreuzung links, dem Schinderwasenweg bergab folgen. |
| 2 | 760 m | 0,66 km | Dem ersten Weg rechts leicht bergauf folgen. |
| 3 | 190 m | 1,42 km | An T-Kreuzung links. Dem Hauptweg, der eine Rechtskurve macht, folgen. |
| 4 | 420 m | 1,61 km | Kurz nach dem kleinen Teich halten wir uns links und folgen dem Judenweg. |
| ... |
Höhepunkte der Wanderung
HeiligenbergseeDer Heiligenbergsee ist ein beliebtes Ausflugziel oberhalb von Häfnerhaslach am Sportplatz. Feuerstelle und Bänke sind vorhanden
MammutbäumeAn verschiedenen Stellen im Naturpark Stromberg-Heuchelberg finden sich kleine Gruppen von Mammutbäumen, die bereits ein im Vergleich zu den heimischen Baumarten recht stattliches Maß angenommen haben. Sie wachsen beispielsweise an der Ruine Helfenberg oder am Rennweg westlich von Häfnerhaslach.
HäfnerhaslachDas kleine Dorf im Kirbachtal weist einige schöne Fachwerkhäuser auf. Ein Rundgang erschließt dem Interessierten die verschiedenen historischen Gebäude.
Alle Links zur Wanderung![]() |
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| Dia-Schau | interaktive Karte | Download Wegbeschreibung (PDF) |
Das Wandersmann- System |
(1)
www.schwaebischer-albverein.de - HW 10
Hof >>> Zuletzt besucht: 02.02.2011
(2)
www.naturschutz.landbw.de - Eslbeere >>> Zuletzt besucht: 02.02.2011
(3)
www.sternenfels.de - Kanzelbuche >>> Zuletzt besucht: 02.02.2011
(4)
www.sachsenheim.de - Historischer Rundgang Häfnerhaslach >>> Zuletzt besucht: 17.06.2010
Ausgearbeitete Routen zum wandern in
den Naturparken Stromberg-Heuchelberg,
Schwäbisch Fränkischer Wald
oder dem Biosphäregebiet Schwäbische
Alb.
Die Natur im Südwesten ist
vielgestaltig. Ob Obstwiesen, Magerrasen, Wacholdeheiden oder ausgedehnte Wälder, geht
man auf einer Wanderung mit offenen Augen und
einer Portion Neugier durch die Landschaft, wird man immer wieder neues entdecken können.
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