Rund um den Jusi


Letzte Aktualisierung: 16.12.2012

Die Wanderung führt über zum Teil sehr steile und bei Feuchtigkeit rutschige Pfade durch drei Naturschutzgebiete. Zunächst den Jusi hinauf, dann am Grat entlang am Steinbruch Hörnle vorbei und zurück am Fuß des Sommerbergs. Wanderschuhe erforderlich.

Länge: 10,83 km
Start: Parkplatz am Ortsende von Kohlberg Richtung Kappishäusern
Aufstieg zum Jusi
Die Detailbeschreibung, die Sie als PDF im Downloadbereich herunterladen können, beinhaltet eine genaue Beschreibung mit einer Streckenangabe in Meter von Wegpunkt zu Wegpunkt. Die Wegpunkte finden Sie vermarkt auf der Karte zur Wanderung.

Wanderbeschreibung

Wanderung rund um den Jusi

Zunächst wenden wir uns bergauf und folgen dem Weg Richtung Jusi. Der geteerte Weg geht schon nach wenigen Metern in einen schmalen und immer steiler werdenden Pfad über. Bis zur Kuppe wandern wir bergauf und ignorieren andere abgehende Pfade. Von diesem Fußweg aus hat man einen guten Einblick in die Vegetation und die Eigenarten des Jusi. In weiten Bereichen kämpfen sich Rosen, Schlehen, Hartriegel und Feldahorn vor - die Sukzession rückt dem Magerrasen zu Leibe.

Der Aufstieg auf den Jusi hat phasenweise etwas atemberaubendes - für kurze Augenblicke kann man sich an manchen Stellen in einem alpinen Gelände wähnen, wenn der felsdurchzogene Anstieg einen weiten Blick auf den Albtrauf Richtung Hohenneuffen oder der Burg Teck ermöglicht.

Zum Steinbruch Hörnle

Auf dem Jusi angekommen erwartet eine ehrwürdige Lindengruppe (Wegpunkt 1) den Wanderer für eine erste Pause. Eine Hütte mit Grillmöglichkeit weist auf die Beliebtheit des Jusi als Ausflugsziel hin. Wir überqueren die Wiese Richtung Wald. Hier gehen wir nach rechts (Wegpunkt 2) und orientieren uns an dem Wanderzeichen Roter Pfeil. Im weiteren Verlauf führt die Wanderung durch die interessanten Wälder des Jusi. Die Türkenbundlilie ist eine der auffälligsten Pflanzen, die man im Sommer auf dieser Wanderung entdecken kann.

Bald erreichen wird den Sattelbogen (Wegpunkt 3). Nun geht es wieder steil den Berg hinauf (Wanderzeichen Blauer Pfeil) und nach einiger Zeit gelangen wir zu dem mit einem Zaun gesicherten Steinbruch - wir haben das Hörnle erreicht. Die Wanderung gewinnt zunehmend den Charakter einer Gratwanderung, kann man doch - sofern es das Laubwerk des umgebenden Waldes zulässt - rechter Hand in das Ermstal und linker Hand Richtung Neidlingen/Hohenneuffen schauen. An zwei Stellen wurden dann auch Aussichtsplätze errichten, die einen ungetrübten und freien Blick auf den Hohenneuffen erlauben.

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Der schmale Pfad geht schließlich in einen breiteren Weg über. Das Schillingskreuz ist nun nicht mehr weit. Von hier wandern wir noch wenige Meter zur nächsten Kreuzung (Wegpunkt 4), biegen rechts ab, anschließend wieder links und folgen dem schmalen Pfad bergab (Wanderzeichen Blauer Pfeil).

Durch das Naturschutzgebiet Sommerberg

Der Pfad endet an einem Waldparkplatz (Wegpunkt 5). Wir wenden uns rechts und folgen dem gut ausgebauten Wanderweg geradeaus. Nach einiger Zeit lohnt es sich, den Blick immer mal wieder nach links zu richten. Eine Vielzahl knorriger, alter Buchen durchziehen den Bestand und manch eine beeindruckt durch ihre mächtige, tief ansitzende Krone.

Nach einer Weile gabelt sich der Weg (Wegpunkt 6). Die Wanderung führt rechts leicht bergauf weiter. Wieder etwas später beschreibt der Wanderweg eine ausgeprägte Linkskehre. Dieser folgen wir und biegen am Waldrand rechts ab (Wegpunkt 7).

Aussicht auf das Ermstal

Folgen

Fast schon wie auf einer Panoramawanderung kann man auf dieser Etappe den Blick weit über die Obstwiesen schweifen lassen. Nachdem der Weg endgültig den Wald verlassen hat, stößt er auf einen geteerten Weg (Wegpunkt 8). Wir wenden uns links, folgen dem Weg eine kurze Weile und biegen an einem Informationsschild (Wegpunkt 9) rechts ab und wandern erneut Richtung Wald. An der nächsten Weggabel (Wegpunkt 10) betreten wir den Wald allerdings noch nicht, sondern wir nehmen den linken Zweig und folgen dem Wanderzeichen Blaue Gabel bzw. dem Zeichen für den Mörike Weg.

Beide Zeichen sind allerdings erst etwas später und nicht direkt am Abzweig angebracht. Kurz darauf gabelt sich der Weg wieder (Wegpunkt 11). Immer noch dem Mörike Zeichen folgend erreichen wir den Wald, durchqueren das kurze Stück und erreichen erneut den Aufstieg zum Jusi (Wegpunkt 12). Hier links bergab gehen und dem Weg zurück zum Ausgangspunkt folgen.

Bild
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Nach obenHöhepunkte der Wanderung

ZurückNaturschutzgebiet Jusi auf dem Berg

Der Jusi Berg ist der größte Vulkanschlot am Albrand. Der Bergrücken wird von einer Wacholderheide bedeckt. Innerhalb der Magerrasen ragen immer wieder kleinere und größere Felsen hervor. Auf der Hochfläche gibt es neben einer Hütte auch einen Grillplatz.

ZurückSteinbruch Hörnle

Weithin sichtbar ist die Wunde die der Steinbruch dem Hörnle geschlagen hat. Ein grüner Waldsaum umfließt wie ein Kragen die in den Stein gehauene künstliche Wand und macht die Wunde noch auffallender. Dennoch - auch wenn es nicht schön aussieht - so hat sich hier eine vilefältige Natur aus zweiter Hand entwickelt. Baum- und Wanderfalke sowie Uhu und Kolkrabe können beispielsweise hier beobachtet werden.

ZurückSchillingskreuz

Das Schillingskreuz ist ein Denkmal, das an einen Mann namen Schilling erinnern soll, der 1341 auf der Bärenjagd verunglückte. Auf dem Weg nach Hause verstarb der Mann wohl an dieser Stelle. 1904 wurde das Denkmal errichtet.


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Auszug aus der Detailbeschreibung:
Weg-
punkt
Etappen-
länge
Gesamt-
länge
Beschreibung
0 820 m Start Vom Parkplatz aus rechts Richtung Jusi gehen. Dem Weg immer bergauf bis zur Hochfläche folgen.
1 180 m 0,82 km An einer Lindengruppe erreichen wir die Hochfläche. Die Wiese überqueren und zum Wald gehen, die Hütte dabei rechts liegen lassen.
2 730 m 1 km Den Wald betreten. Rechts Richtung Schillingskreuz gehen. Wanderzeichen: Roter Pfeil.
3 2980 m 1,73 km Wir erreichen eine Kreuzung - den Sattelbogen. Geradeaus bergauf am Grab vorbei. Wanderzeichen: Blauer Pfeil.
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