Diefenbacher Mettenberg


Letzte Aktualisierung: 12.06.2010

Das recht kleine Naturschutzgebiet Diefenbacher Mettenberg beherbergt einen naturnahen Eichen-Hainbuchenwald mit vorgelagerten trockenen Säumen.

Dürre und schüttere Eichenwipfel weisen auf die trockenen Standortbedingungen hin.
Dürre und schüttere Eichenwipfel weisen auf die trockenen Standortbedingungen hin.

Trockenwald

Der Diefenbacher Mettenberg liegt unweit des Naturschutzgebiets Füllmenbacher Hofberg, nördlich von Zaisersweiher und östlich von Diefenbach.

Das gerade mal 3 ha große Naturschutzgebiet umfasst die Bergkuppe des Mettenberges. Oberhalb der Reben hat sich ein Trockenwald mit vorgelagerten Magerrasen erhalten. Der Magerrasen kann gut über einen asphaltierten Weg erreicht werden. Teilweise verbuscht mit Schlehe und verschiedenen Rosenstäuchern, prägen im Frühsommer Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia), Wiesenwachtelweizen (Melampyrum pratense), Färberginster (Genista tinctoria), Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria) oder Karthäuser Nelke (Dianthus carthusianorum) das Bild der Wiese.

Werbung

Der Zugang zum Wald ist leider nicht wirklich gut möglich. In der Topographischen Karte 1:25.000 (TK 25 Blatt 6919) finden sich zwar eingezeichnete Wege, die man im Gelände auch erkennen kann. Allerdings wirkt es schon ein wenig, als wenn man mitten durch den Bestand geht. Es handelt sich um forstliche Maschinenwege, die seit geraumer Zeit nicht mehr genutzt wurden und daher beginnen zuzuwachsen.

Folgen

Das Schutzziel (1) ist auf die Erhaltung eines naturnahen Eichen-Hainbuchenwaldes mit der vorgelagerten wärmeliebenden Saumgesellschaft ausgerichtet. Am lohnensten ist ein Besuch, wenn man ihn mit der Begehung des Füllmenbacher Hofbergs oder/und des Naturschutzgebiets Schützinger Spiegel verbindet.



Bild
>>>
<<<
Werbung